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Musiktheater LinzLandestheater Linz
Am Volksgarten 1
A-4020 Linz
Telefon: +43 732 76110
E-Mail: kassa@landestheater-linz.at
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Die Csárdásfürstin
Emmerich Kálmán
Premiere 24.10.2026Operette in drei Akten
Text von Leo Stein und Béla Jenbach
Emmerich Kálmáns Die Csárdásfürstin ist wahrhaft ein funkelndes Juwel des Operettengenres: Das fängt allein schon mit der Handlung an, die sich als eine unterhaltende Mischung aus großen Gefühlen, überdrehtem Humor, verruchtem Nachtlokal und glitzernder Adelswelt präsentiert. So wird hier die Geschichte der Liebe der gefeierten Chansonette Sylva Varescu und des hochstehenden Aristokraten Edwin erzählt, die an diesen Standesunterschieden fast zu zerbrechen droht.
Kálmán schrieb dazu eine Musik, die in der für diesen Komponisten so typischen Melange eines melancholischen Sehnsuchtstons mit aufrichtiger Heiterkeit und mitreißenden Tanzrhythmen die emotionale Spannweite des abwechslungsreichen Geschehens auf der Bühne kongenial einfängt. Überflüssig zu erwähnen, dass fast jede Nummer dieser Partitur zum Schlager geworden ist, und dass in Linz dieser Höhepunkt der Gattung bei Operettenspezialist Thomas Enzinger inszenatorisch in besten Händen ist.
Musikalische Leitung: Daniel Reith
Inszenierung: Thomas Enzinger
Choreografie: Evamaria Mayer
Bühne: Dieter Richter
Kostüme: Götz Lanzelot Fischer
Dramaturgie: Christoph Blitt
Chorleitung: Franz Obermair
Nachdirigat: Marc Reibel
In deutscher Sprache mit Übertiteln
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Alanis Morissette's Jagged Little Pill
Alanis Morissette | Glen Ballard | Diablo Cody
Deutschsprachige Erstaufführung: 14.11.2026Gesangstexte von Alanis Morissette
Musik von Alanis Morissette und Glen Ballard
Buch von Diablo Cody
Deutsch von Robin Kulisch
Jagged Little Pill (etwa: „Bittere Pille“) nach Alanis Morissettes bahnbrechendem Album von 1995 erhielt 2020 zwei Tony Awards und einen Grammy für das beste Musicaltheater-Album.
Die Healys sind eine Familie wie aus dem Bilderbuch: Mutter Mary Jane erholt sich in Rekordgeschwindigkeit von einem Unfall. Ihr Ehemann Steve steigt mit unermüdlicher Arbeit auf der Karriereleiter nach oben. Sohn Nick hat gerade seine Zulassung für Harvard erhalten. Und Frankie, die schwarze Adoptivtochter, interessiert sich für Poesie und Minderheitenrechte. Nach und nach werden Risse in der perfekten Oberfläche sichtbar, und Mary Janes Bestreben, den perfekten Anschein zu wahren, droht die Familie auseinanderzureißen.
Das Landestheater Linz ist stolz, dieses außergewöhnliche Stück, das den Begriff „Jukebox-Musical“ neu definiert, erstmals im deutschsprachigen Raum zeigen zu können. Der mit viel Humor gespickte Plot ist so perfekt um Morissettes Musik herum konstruiert, dass ihre Songs für die Geschichte wie maßgeschneidert sind.
Musikalische Leitung: Tom Bitterlich
Inszenierung und Choreografie: Simon Eichenberger
Co-Choreografie: Jo Lucy Rackham
Bühne: Manfred Nikitser, Simon Eichenberger
Kostüme: Susanne Hubrich
Licht- und Videodesign: Manfred Nikitser
Sounddesign: Carsten Kümmel
Dramaturgie: Arne Beeker
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Kooperation mit der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien
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Agrippina
Georg Friedrich Händel
Premiere: 28.11.2026Oper in drei Akten
Text von Vincenzo Grimani
In italienischer Sprache mit Übertiteln
Eine Produktion des Oberösterreichischen Opernstudios
Zu Hause beim römischen Kaiser Claudius geht alles drunter und drüber: Seine eigene Gattin Agrippina sägt an seinem Thron. Auf selbigem will sie nämlich unbedingt Nero, ihren Sohn aus erster Ehe, sitzen sehen. Claudius hingegen möchte, dass der tapfere Feldherr Otho sein Nachfolger wird. Der liebt aber Poppea mehr als die Macht, während jene wiederum sowohl von Nero als auch von Claudius begehrt wird. Und so bedrohen diese Gefühlsverwirrungen das kunstvoll gesponnene Intrigennetz Agrippinas.
Georg Friedrich Händel präsentiert in seiner Oper Agrippina diese Geschichte aus Roms gar nicht so guter, alter Zeit mit einer gehörigen Portion Ironie. Gleichzeitig lotet er in seiner Musik das breite Gefühlsspektrum seiner Protagonist:innen feinfühlig aus und ergründet mit dem ihm eigenen sensiblen Blick die anrührenden Sphären der menschlichen Seele. Und so verwundert es nicht, dass der damals 24-jährige Komponist mit der Uraufführung seiner Agrippina in Venedig im Jahr 1709 seinen internationalen Durchbruch feiern konnte.
Musikalische Leitung: Jinie Ka
Inszenierung: Gregor Horres
Bühne: Dieter Richter
Kostüme: Bianca Sarah Stummer
Dramaturgie: Christoph Blitt
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Luisa Miller
Giuseppe Verdi
Premiere: 5.12.2026Melodramma tragico in drei Akten
Text von Salvadore Cammarano nach Friedrich Schillers Drama Kabale und Liebe
Luisa liebt Rodolfo, Rodolfo liebt Luisa – es könnte ganz einfach sein. Wenn nicht die Standesunterschiede und das grenzenlose Misstrauen der beiden Väter die Liebenden voneinander fernhalten würden. Denn der adelige Rodolfo soll nach dem Willen seines machtversessenen und rücksichtslosen Vaters eine standesgemäße Braut nehmen, Luisas Vater hingegen warnt seine Tochter vor dem gleichermaßen leidenschaftlichen wie quecksilbrigen Rodolfo. Mit der Standhaftigkeit des jungen Paares beginnt eine schreckliche Abwärtsspirale aus Begehrlichkeiten, Intrigen und Hingabe, die nur in einer allesverschlingenden Tragödie enden kann. Verdis Luisa Miller ist die musikalisch hochemotionale Verdichtung des klassischen Sturm und Drang-Stoffs zu einem Werk der Abgründe der Privatheit und der Falschheit der Öffentlichkeit.
Mit der Inszenierung dieses Psychogramms einer Liebe gegen alle Widerstände, die an Familienbanden und an Ehre, an der Frage nach Allem oder Nichts scheitern muss, der flirrenden Zweisamkeit junger Leute, die in der unglaublichen Intensität der Liebe bis zum Äußersten gehen, stellt sich erstmals Regisseur Stephan Kimmig in Linz vor.
Musikalische Leitung: Marc Reibel
Inszenierung: Stephan Kimmig
Choreografie: Ilja van den Bosch
Bühne: Katja Haß
Kostüme: Anja Rabes
Video: Voxi Bärenklau
Dramaturgie: Anna Maria Jurisch
Chorleitung: Franz Obermair
Nachdirigat: Daniel Reith
In italienischer Sprache mit Übertiteln
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Lohengrin
Richard Wagner
Romantische Oper in drei AufzügenText von Richard Wagner
In deutscher Sprache mit Übertiteln
Koproduktion mit dem Saarländischen Staatstheater
Als der junge Gottfried eines Tages verschwindet, ist es ausgerechnet seine Schwester Elsa, die beschuldigt wird, ihn getötet zu haben. Da niemand an ihre Unschuld glaubt, sieht sie sich mit dem Schlimmsten konfrontiert, als wie aus dem Nichts ein geheimnisvoller Retter erscheint, um für sie einzustehen. Aber dieser namenlose Fremde nutzt das Machtvakuum einer verunsicherten Gesellschaft, um sich selbst zum Quell einer neuen Ordnung zu machen, die nicht infrage gestellt werden kann. Im Schatten der strahlenden Bewunderung für den Helden vergeht die Menschlichkeit, vor allem Elsa gegenüber.
So steht Richard Wagners monumentale Oper Lohengrin an der Schwelle zum wagnertypischen Musikdrama und entwickelt in ihrem dichten Netz aus Emotion, Politik und Mysterium einen atemlosen Sog. Die fragile Balance zwischen der aufgeladenen Geschichte des Werks und seiner fast märchenhaften Ausgangssituation macht einen großen Reiz des Lohengrin aus. Damit betraut wird für die Linzer Neuinszenierung Regisseur Michael Schulz, der bereits mit Elektra sein Gespür für Ambivalenzen unter Beweis gestellt hat.
Musikalische Leitung: Christoph Koncz
Inszenierung: Michael Schulz
Bühne: Dirk Becker
Kostüme: Renée Listerdal
Dramaturgie: Anna Maria Jurisch
Chorleitung: Franz Obermair
Nachdirigat: Marc Reibel
Dauer 4h 30min (zwei Pausen)
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Roald Dahl's Matilda - Das Musical
Dennis Kelly | Tim Minchin
Buch von Dennis KellyMusik und Gesangstexte von Tim Minchin
Deutsch von Sabine Ruflair
Kooperation mit dem Oberösterreichischen Landesmusikschulwerk
Das Musical nach dem Erfolgsroman von Roald Dahl erzählt die inspirierende Geschichte eines Mädchens, das von einem besseren Leben träumt, und erzählt dabei ebenso eindrücklich von kindlicher Anarchie wie von der Kraft der Fantasie. Matilda hat fast 50 Preise gewonnen und begeistert mit energiegeladenen Tanznummern, witzigen Songs und fantastischen Rollen Menschen jeden Alters auf der ganzen Welt.
Matilda ist ein Mädchen mit erstaunlicher Intelligenz und psychokinetischen Kräften. Sie wird von ihren bildungsfernen Eltern schikaniert, beeindruckt aber ihre Lehrerin Fräulein Honig, die rasch Matildas außergewöhnliche Fähigkeiten erkennt. Die Schuldirektorin Agathe Knüppelkuh jedoch hasst Kinder und bestraft genussvoll alle, die sich nicht an ihre Regeln halten. Aber Matilda ist so mutig wie schlau: Die Knüppelkuh findet ihre Meisterin.
Ein fröhlicher Girl-Power-Spaß, für den das Landestheater aus 300 Bewerbungen neunzehn Kinder ausgewählt hat, die an der Seite des Linzer Musicalensembles die große Bühne des Musiktheaters erbeben lassen werden.
Musikalische Leitung: Raban Brunner
Inszenierung und Choreografie: Melissa King
Bühne: Stephan Prattes
Kostüme: Judith Peter
Lichtdesign: Michael Grundner
Dramaturgie: Arne Beeker
Nachdirigat: Tom Bitterlich, Tim Jasper
Dauer 2h 50min (eine Pause)
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Divine Matter - Zeichen & Wunder
Drew Jacoby | Stephanie Lake
Ein Doppeltanzabend:WORSHIP (Uraufführung)
Tanzstück von Drew Jacoby
Musik von Jon Hopkins, Hildegard von Bingen, Taizé, Björk, Matthew Herbert, Rosalía
Sounddesign von Crystn Hunt Akron (Christine Hinterkörner)
AUTO CANNIBAL (Europäische Erstaufführung)
Tanzstück von Stephanie Lake
Komposition von Robin Fox
TANZ LINZ eröffnet die Saison mit dem Doppelabend Divine Matter. Zwei choreografische Arbeiten aus einer femininen Perspektive, die den Körper als Ort von Ursprung, Wandel und Weitergabe erfahrbar machen.
In Worship, einer Uraufführung der US-amerikanischen Choreografin Drew Jacoby, wird göttliche Weiblichkeit nicht als religiöses Motiv, sondern als körperliche Erfahrung verhandelt. Jacoby arbeitet mit archetypischen Frauenfiguren und nähert sich ihnen über Rituale, Wiederholung und kollektive Präsenz. Musik von Rosalía und Björk sowie das Sounddesign von Crystn Hunt Akron verdichten das Stück zu einer atmosphärischen Erfahrung von Hingabe an Körper, Natur und Gemeinschaft.
Auto Cannibal der australischen Choreografin Stephanie Lake blickt aus der Perspektive von Künstler:innen auf den Kreislauf kreativer Prozesse. In Verbindung mit der Musik von Robin Fox untersucht das Werk die Wiederverwendung choreografischer Materialien: Ideen werden aufgenommen, zerlegt, transformiert und im Körper der Tänzer:innen weitergetragen. Auto Cannibal versteht Wiederverwendung nicht als Stillstand, sondern als Voraussetzung für Erneuerung.
Gemeinsam entfalten die beiden Werke einen Tanzabend über Schöpfung, Transformation und das fortwährende Werden von Bedeutung.
Dauer 1h 45min (eine Pause)
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Don Pasquale
Gaetano Donizetti
Komische Oper in drei AktenText von Gaetano Donizetti und Giovanni Ruffini nach dem Libretto von Angelo Anelli zu der Komischen Oper Ser Marcantonio von Stefano Pavesi
Im Grunde ist Don Pasquale ein immenser Unsympath. Denn er ist so reich und zugleich so geizig, dass ihn alles im Leben ärgert, oder noch schlimmer: langweilt. Aber dass sein Neffe (und designierter Erbe) Ernesto unstandesgemäß heiraten will, weckt Pasquales Lebensgeister dann doch. Selbst als eingefleischter Junggeselle beschließt er, sich eine junge Braut zu nehmen und Kinder in die Welt zu setzen, nur um Ernesto nichts vererben zu müssen. Diese Rechnung hat er allerdings ohne den Neffen und seine Geliebte Norina gemacht, die sofort gemeinsam mit dem zwielichtigen Arzt Malatesta eine Intrige spinnt und dabei Ernestos Liebe rücksichtslos aufs Spiel setzt.
Im schier endlosen Opernschaffen Gaetano Donizettis ist Don Pasquale ein glänzendes Beispiel für den funkelnden, aber doppelbödig-gewieften Humor des Komponisten und zugleich eine perlende Belcanto- Oper in Reinkultur. Erstmals wird dabei Komödienspezialist Matthias Rippert in der Oper inszenieren.
Musikalische Leitung: Marc Reibel
Inszenierung: Matthias Rippert
Choreografie: Louis Stiens
Bühne: Fabian Liszt
Kostüme: Johanna Lakner
Dramaturgie: Anna Maria Jurisch
Chorleitung: Elena Pierini
Nachdirigat: Ingmar Beck
In italienischer Sprache mit deutschen und italienischen Übertiteln
Dauer 2h 50min (eine Pause)
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Musiktheater-Führung
Wir nehmen Sie mit auf eine spannende Reise ins Innere unseres Theaterbetriebs. Wagen Sie einen Blick hinter die Kulissen, erleben Sie einen inspirierenden Gang durch eines der modernsten Opernhäuser Europas und erhalten Sie vor Ort einen Einblick in die aktuellen Produktionen.Treffpunkt: EingangsFoyer Musiktheater
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Expedition Musiktheater
Interaktive Führung | 6+
Komm mit deiner Familie und wirf einen Blick hinter die Kulissen!Wo bereiten sich die Darsteller:innen auf ihren großen Auftritt vor? Wie sehen die Scheinwerfer genau aus? Kann man tatsächlich fliegen im Theater? Wer schiebt die großen Bühnenbilder auf die Bühne? Wo proben das Bruckner Orchester Linz und der Opernchor? Diesen und weiteren spannenden Fragen möchten wir mit Euch im Rahmen einer interaktiven Führung durchs Musiktheater nachgehen. Wir freuen uns auf Euch!
Achtung: Das Musiktheater öffnet an Sonntagen zur Veranstaltung Expedition Musiktheater nicht vor 11.00 Uhr!
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Musiktheater Linz
Landestheater Linz
2013 erhielt das Landestheater Linz seine neue, langersehnte Spielstätte: das Musiktheater am Volksgarten. Nach vier Dekaden politischer Debatten rund um den Kulturbau wurde dieses Zuhause der Oper/Operette, des Balletts, der neugegründeten Musicalsparte und des Bruckner Orchesters Linz nach vierjähriger Bauzeit – im Finanz- und Zeitplan – am 11. April 2013 eröffnet. Mit dem modernsten Opernhaus Europas, das nach einem Entwurf des Londoner Architekten Terry Pawson von der ArchitekturConsult ZT GmbH und Archinauten realisiert wurde, beginnt aufgrund der technischen, architektonischen und ökologischen Qualitäten des Neubaus und beachtlichem Publikumskomfort eine neue kulturelle Ära.Musiktheater Linz bewerten:
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- Heute: Roald Dahl's Matilda - Das Musical
- Morgen: Die Csárdásfürstin (Premiere)
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