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Orff-Zentrum München

Orff-Zentrum München
Staatsinstitut für Forschung und Dokumentation

Das Orff-Zentrum München ist eine Einrichtung des Freistaats Bayern und wurde im Jahr 1990 eröffnet. Als Staatsinstitut für Forschung und Dokumentation hat es den Auftrag, die Auseinandersetzung mit Leben und Schaffen des Komponisten Carl Orff zu fördern und der Erforschung seines Werkes neue Impulse zu geben. Im Einzelnen bedeutet dies: Erhalten und Pflegen des Nachlasses von Carl Orff / Sammeln und Archivieren der Materialien von und zu Carl Orff, die über sein Wirken und seine Wirkung Aufschluss geben / Erschließen und Bereitstellen des Sammlungs- und Archivguts für Forschung, Theater- und Musikpraxis, Musikerziehung und Medien / Erforschung des Schaffens von Carl Orff und seiner Biographie / Förderung der Auseinandersetzung mit Leben und Werk des Komponisten / Vermittlung von Doktoranden-Stipendien der Carl Orff-Stiftung / Information und Beratung aller am Werk Carl Orffs Interessierten / Herausgabe von Publikationen / Durchführung von Veranstaltungen (Konzerte, Vorträge, Symposien, Filmvorführungen, Ausstellungen). Das Orff-Zentrum München kooperiert eng mit der Carl Orff-Stiftung als Eigentümerin des Komponisten-Nachlasses sowie mit der Bayerischen Staatsbibliothek und anderen wissenschaftlichen und kulturellen Institutionen weltweit.

Seit 2002 leitet der Musikwissenschaftler Dr. Thomas Rösch das Orff-Zentrum München.

Kontakt

Orff-Zentrum München
Kaulbachstr. 16
D-80539 München

Telefon: +49 89 - 288 105 0
Fax: +49 89 - 288 105 33
E-Mail: kontakt@orff-zentrum.de

Bewertungschronik

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Film

Filmvorführung I Vor 70 Jahren: Die Uraufführung von Carl Orffs Osterspiel als eine der ersten Fernsehopern in Deutschland

Vor 70 Jahren wurde Carl Orffs Osterspiel Comoedia de Christi Resurrectione erstmals vom Bayerischen Rundfunk gesendet. Es war das einzige Werk des Komponisten, dessen Uraufführung eigens für das damals noch neue Medium Fernsehen konzipiert wurde. Damit zählt das Osterspiel zu den frühesten Fernsehopern überhaupt — einer Gattung, die erst wenige Jahre zuvor ins Leben gerufen worden war. Fernab jeglicher klischeehafter Verharmlosung spiegeln sich Wirken und Tod Christi in den Unterhaltungen der Wächter am Grab wider; dem stets präsenten Teufel gelingt es trotz aller Versuche nicht, die Auferstehung zu verhindern. Regie in diesem einzigartigen Filmdokument führte Gustav Rudolf Sellner, neben Wieland Wagner und Günther Rennert einer der meistgeschätzten Regisseure von Carl Orff. Als Bonus zeigen wir davor den wohl ersten Dokumentarfilm über Carl Orff, der 1958, also zwei Jahre nach der Uraufführung der Comoedia de Christi Resurrectione, entstanden ist. Wir sehen und hören den Komponisten beim Frühstück im Garten sowie bei der Arbeit an Oedipus der Tyrann. Zuletzt liest Orff eine Passage aus seinem Osterspiel.

Einführung: Dr. Thomas Rösch

Filmvorführung
Carl Orff (1895−1982): Comoedia de Christi Resurrectione
Ein Osterspiel (1956)

Fernsehinszenierung (Uraufführung), produziert vom Bayerischen Rundfunk 1956

Der Teufel: Ernst Ginsberg
1. Wacht: Franz Fröhlich, Heinz Kargus, Paul Kürzinger, Hans Reinhard Müller, Beppo Schwaiger, Hans Stadtmüller
2. Wacht: Willy Anders, Hans Baur, Konstantin Delcroix, Walter Kohut, Wolf Petersen, Hans Pössenbacher

Chor des Bayerischen Rundfunks (Einstudierung: Kurt Prestel)
Münchner Chorbuben (Einstudierung: Fritz Rotschuh)
Ein Instrumentalensemble
Musikalische Leitung: Karl List

Kamera: Günter Kropf
Szenenbild: Franz Mertz
Regie: Gustav Rudolf Sellner

Filmvorführung
Carl Orff in seinem Heim bei Diessen am Ammersee 1958
Filmdokumente zur Zeitgeschichte
Autor: Dr. Friedrich Terveen
Aufnahme: Günther Bauch
Institut für den Wissenschaftlichen Film
IWF Wissen und Medien GmbH Göttingen
Produktion: 1958
Publikation: 1959

Eintritt frei
Um Voranmeldung wird gebeten
Telefon (089) 28 81 05-0
veranstaltung@orff-zentrum.de

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Konzert

Wilfried Hiller zum 85. Geburtstag

Gesprächskonzert

Dr. Thomas Rösch im Gespräch mit Wilfried Hiller

Programm (u. a.)
Der Sternenverkäufer — Uraufführung
von Alexander Kostinskij aus dem Russischen übersetzt von Ganna-Maria Braungardt

Salome Kammer, Erzählerin
Anna-Lena Elbert, Sternenkoloratursopran
Franziska Strohmayr, Violine
Tanja Huppert, Klavier
N.N., Schlaginstrumente

Das vollständige Programm sowie die Mitwirkenden des Gesprächskonzerts werden demnächst bekannt gegeben.

Um Voranmeldung wird gebeten
Telefon (089) 28 81 05-0
veranstaltung@orff-zentrum.de

Wilfried Hiller wurde 1941 im schwäbischen Weißenhorn geboren. Nach einem Klavierstudium am Augsburger Konservatorium arbeitete er zunächst als Organist und Ballettrepetitor, bevor er an der Münchner Musikhochschule Komposition, Opernregie, Schlagzeug sowie Musiktheorie studierte. Ab 1967 war Hiller als Schlagzeuger u. a. an der Bayerischen Staatsoper und am Gärtnerplatztheater engagiert. Künstlerisch arbeitete Hiller bis zu dessen Tod 1982 eng mit Carl Orff zusammen. Ab 1978 gaben ihm die gemeinsamen Musiktheater-Projekte mit Michael Ende wichtige künstlerische Impulse. Aus der Zusammenarbeit entstanden Stücke wie »Vier musikalische Fabeln«, »Der Goggolori« (Uraufführung 1985 am Gärtnerplatztheater), »Das Traumfresserchen« und »Der Rattenfänger«.

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Liederabend

Liederabend mit Isabel Grübl (Mezzosopran) und Lucca Verdi (Pianist)

»Frühlingselegie«
Lieder von Komponistinnen des 19. und 20. Jahrhunderts und Carl Orff

Josephine Lang (1815-1880)
Luise Greger (1862-1944)
Margarete Schweikert (1887-1957)
Annelies van Parys (*1975)
Cheryl Frances Hoad (*1980)
Helen Grime (*1981)
Carl Orff (1895-1982)

Die in Nürnberg geborene Mezzosopranistin Isabel Grübl studiert bei Jochen Kupfer in der Meisterklasse Gesang an der HfM Würzburg und konzertierte bereits mit der Kammerphilharmonie Ingolstadt und den Bamberger Symphonikern. Künstlerische Impulse erhielt sie in Meisterkursen mit Sir Thomas Allen, Anne Sophie von Otter und Joyce DiDonato. Isabel ist Preisträgerin internationaler Wettbewerbe, wie dem Carl-Orff-Gesangswettbewerb, dem Seraphin-Lied-Wettbewerb und dem Fritz-Wunderlich-Förderpreis. Sie ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Stipendiums und des Live Music Now e.V. und erhielt vor kurzem den Nachwuchspreis Kultur ihrer Heimatstadt Altdorf bei Nürnberg.

Der 2001 in Paris geborene Pianist Lucca Verdi begann seine musikalische Ausbildung im Alter von 15 Jahren mit Klavierunterricht bei Prof. Luiz Guilherme Pozzi an der Staatlichen Musikschule von São Paulo (Brasilien). Derzeit setzt er sein Studium bei Prof. Ana Mirabela Dina an der Hochschule für Musik Würzburg fort. Lucca hat mehrere nationale und internationale Wettbewerbe gewonnen und ist in zahlreichen Solo- und Kammermusikkonzerten in vielen Städten seines Heimatlandes aufgetreten. Er ist Stipendiat des Live Music Now e.V. und gewann beim Seraphin-Liedwettbewerb den 2. Preis.

Um Voranmeldung wird gebeten
Telefon (089) 28 81 05-0
veranstaltung@orff-zentrum.de

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Seit 2002 leitet der Musikwissenschaftler Dr. Thomas Rösch das Orff-Zentrum München.

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Ereignisse / Festival Radikal Jung München 24.4. bis 3.5.2026
Ereignisse / Kulturveranstaltung Haus der Kunst München München, Prinzregentenstraße 1
Ereignisse / Kulturveranstaltung Orff-Zentrum München München, Kaulbachstr. 16
Ereignisse / Festival Internationales Musikfest am Tegernsee 10. bis 26.7.2026
Ereignisse / Festival Passionstheater Oberammergau Oberammergau, Othmar-Weis-Straße 1
Aufführungen / Oper Bayerische Staatsoper München München, Max-Joseph-Platz 2
Aufführungen / Theater Volkstheater München München, Tumblingerstraße 29
Aufführungen / Theater Staatstheater am Gärtnerplatz München München, Gärtnerplatz 3
Ausstellungen / Museum EFA Mobile Zeiten Amerang, Wasserburger Str. 38
Ereignisse / Ausstellung Münchner Künstlerhaus München, Lenbachplatz 8
Ereignisse / Festival Nymphenburger Sommer München München, Südliche Auffahrtsallee 56
Ereignisse / Festival Klassikfestival AMMERSEErenade Schondorf, Fuchsbergstraße 15
Ereignisse / Messe ARTMUC München, Ingolstädter Str. 45-47
Ereignisse / Festival JOINT ADVENTURES
München
München, Zielstattstraße 10 a
Ereignisse / Konzert Brunnenhofkonzerte Residenz München München, Residenzstraße 1
Ereignisse / Theater Theaterfestival SPIELART München München, Ludwigstr. 8
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Ereignisse / Theater Oberangertheater München, Oberanger 38
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Ereignisse / Kulturveranstaltung Kulturverein Olympiadorf forum 2 München, Nadistrasse 3
Ereignisse / Gastronomie Turmstüberl im Valentin-Karlstadt-Musäum München, Tal 50
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Ereignisse / Festival Klang & Raum - Musikfestival in Kloster Irsee Irsee, Klosterring 4
Ereignisse / Kulturveranstaltung Einstein Kultur München, Einsteinstr. 42

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