Kontakt
Museum BrandhorstTheresienstraße 35a
D-80333 München
Telefon: +49 (0)89-23805-2286
E-Mail: info@museum-brandhorst.de
www.museum-brandhorst.de
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt in das Museum Brandhorst. Die Freikarten erhalten Sie online oder an der Museumskasse.
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In My Head - Künstlerische Positionen der Gegenwart
„In My Head“ stellt acht künstlerische Positionen der Gegenwart in den Fokus und lädt dazu ein, tief in das Schaffen dieser Künstler:innen einzutauchen. Der Titel verweist auf den kreativen Prozess, in dem Wirklichkeit im Kopf verwandelt und in Kunst überführt wird. Anhand zentraler Werke entstehen so konzentrierte Begegnungen mit unterschiedlichen künstlerischen Sichtweisen und Ausdrucksformen. Die Sammlungsausstellung folgt dabei einem grundlegenden Prinzip des Museums Brandhorst: Sie zeigt ausgewählte Œuvres in ihrer Vielschichtigkeit.Jeder Raum eröffnet einen eigenständigen Zugang zu einer künstlerischen Praxis, sodass das charakteristische Zusammenspiel von Bildmotiven, inhaltlichen Fragestellungen und formalen Strategien hervortritt. Malerei, Fotografie und Skulptur stehen gleichberechtigt nebeneinander und spiegeln die mediale Vielfalt der Sammlung Brandhorst sowie der Eva Felten Fotosammlung.
Im Fokus der Schau stehen Werke von Nicole Eisenman, Jana Euler, Louis Fratino, LaToya Ruby Frazier, Deana Lawson, Martine Syms, Wolfgang Tillmans und Kara Walker. Die versammelten Künstler:innen gehen von individuellen Erfahrungen und subjektiven Perspektiven aus. Dabei verdichten sie Emotionen, Eindrücke und Gedanken in Darstellungen, die weit über das Persönliche hinausweisen. Im Miteinander der Arbeiten wird sichtbar, wie Erfahrungen von Nähe, Gewalt, Ausschluss oder Fürsorge ästhetische Strategien prägen.
Kuratiert von Benedikt Johannes Seerieder
(Bild: © Kara Walker. Foto: Elisabeth Greil, Museum Brandhorst, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München)
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Long Story Short
Eine Kunstgeschichte aus der Sammlung Brandhorst von den 1960er-Jahren bis zur Gegenwart
„Long Story Short“ erzählt eine Geschichte der zeitgenössischen Kunst von den 1960er-Jahren bis zur Gegenwart aus den Beständen der Sammlung Brandhorst. Jeder Raum ist eine eigene Ausstellung für sich: Von der Arte Povera bis zu monographischen Präsentationen, von formalästhetischen Diskursen bis zu gesellschaftspolitischen Themen. Noch nie gezeigte Werke und Neuerwerbungen treten dabei mit Ikonen des Museums in Dialog und ermöglichen neue Perspektiven auf die mittlerweile über 2000 Werke umfassende Sammlung.(Bild: © Design: PARAT.cc; Mark Leckey, Inflatable Felix, The Universal Addressability of Dumb Things, Ausstellungsansicht, Nottingham Contemporary, 2013. Foto: Andy Keate)
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Confrontations - Gegenüberstellungen aus der Sammlung
„Confrontations. Gegenüberstellungen aus der Sammlung“ bringt Werkpaare aus der Sammlung Brandhorst zusammen, die keine kunsthistorische oder formale Beziehung zueinander haben. Gerade in ihrer Gegensätzlichkeit entfalten diese Paarungen eine besondere Spannung: Sie eröffnen neue Gedankenräume, sprechen unsere Intuition an und wecken Emotionen. Mal berührend, mal subtil, mal komisch und immer mehrdeutig, entsteht ein Gespräch zwischen und über Kunst. Die Ausstellung lädt dazu ein, Konfrontation als produktiv zu begreifen, neue Verbindungen zu entdecken, gewohnte Lesarten zu hinterfragen und persönliche Erfahrungen mit übergreifenden Fragen der Gegenwart zu verknüpfen.Was passiert, wenn sich zwei Werke begegnen, die auf den ersten Blick nicht unmittelbar etwas gemeinsam haben? „Confrontations“ lädt dazu ein, diese Frage im Ausstellungsraum zu erproben. Unerwartete Werkpaare treten in den Dialog: Ein Weihnachtsbaum aus Stahl (Philippe Parreno) trifft auf einen einzelnen roten Kinderschuh (Robert Gober), eine Fotoserie aus Venedig (Tarrah Krajnak) auf einen bunt bemalten Stab (André Cadere). Eine riesige Schwarze Hulk-Actionfigur (Arthur Jafa) steht neben einem kleinen Siegertreppchen (Rosemarie Trockel).Gerade in diesen Begegnungen entsteht Spannung – mal berührend, mal komisch, mal mitreißend.
Kuratiert von Dr. Monika Bayer-Wermuth und Lena Tilk
(Bild: Design: PARAT.cc; © Arthur Jafa, Courtesy of the artist and Gladstone Gallery, LeRage, 2017)
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Carrying
Bereits im Titel verweist „Carrying“ darauf, wie Orte bestimmte Geschichten mittragen. Das Ausstellungs- und Veranstaltungsprojekt aktiviert verschiedene Räume inner- und außerhalb des Museums Brandhorst. Internationale Künstler:innen, darunter Hêlîn Alas, Cana Bilir-Meier, Louise Lawler, Kate Newby, Tiffany Sia, Jaune Quick-to-See Smith und Leyla Yenirce, besetzen historisch aufgeladene Orte – wie Cy Twomblys „Lepanto“-Saal oder das sogenannte Türkentor. Architektonische Interventionen, Performances, Malereien sowie Sound- und Filmarbeiten treten in Dialog mit dem Museum und befragen die Verschränkung von militärischer und kultureller Macht.Ausgangspunkt ist das Gelände, auf dem heute das Museum Brandhorst, die Pinakothek der Moderne und weitere Institutionen des Kunstareals angesiedelt sind. Hier stand einst die Prinz-Arnulf-Kaserne, auch „Türkenkaserne“ genannt. Der Name des 1826 errichteten Militärkomplexes geht auf Kriegsgefangene zurück, die Ende des 17. Jahrhunderts aus dem Osmanischen Reich zur Zwangsarbeit nach Bayern gebracht wurden. Diese Geschichten haben sich in Orts- und Straßennamen wie dem der „Türkenstraße“ eingeschrieben.
Welche Geschichten werden erzählt, wer erzählt sie und wie? Das gilt insbesondere für Orte, die sich der Wissensproduktion und kulturellen Vermittlung verschrieben haben. Die eingeladenen Künstler:innen gehen aus unterschiedlichen Blickwinkeln der Frage nach, wie sich Geschichte und Erinnerung mit teils erfundenen Erzählungen verschränken – und über Bilder, Medien und Monumente weitergetragen werden. Schichten des Austauschs überlagern historische Realitäten von Gewalt, Ausbeutung und kultureller Aneignung und schreiben sich bis heute als Muster fort – von der sogenannten „Gastarbeiter“-Ära bis zu andauernden Debatten um territoriale Grenzen, Migration und Zugehörigkeit. Insbesondere dort, wo eine vorgebliche Trennung von Krieg und Kultur ihre tatsächliche Verwobenheit verschleiert, gewinnen diese Fragen neue Dringlichkeit.
„Carrying“ versteht das Museum als einen Resonanzraum, in dem die Institution ihre eigene Geschichte und Identität befragt und lokale Ansatzpunkte mit globalen Fragestellungen verknüpft.
Kuratiert von Franziska Linhardt
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Kate Newby: anything, anything
Spot On
Kate Newbys ortsspezifische Arbeit versteht die Transitzone vor dem Museum Brandhorst als einen Ort permanenter Veränderung. Wie eine skulpturale Zeichnung in der Landschaft, widersetzt sich ihre Intervention „anything, anything" dem Monumentalen und Abgeschlossenen und begreift den öffentlichen Raum als Ort verwobener Geschichten, Zeiten und Widersprüche.Rund 1 000 Ziegel fügen sich in zwei über 80 Meter langen Linien in den Grünstreifen zwischen dem Museumsgebäude und dem Gehweg der „Türkenstraße“ ein. Im Kontext der Ausstellung „Carrying“ eröffnet, ist die Intervention zwölf Monate und somit einen vollständigen Jahreszyklus im öffentlichen Raum erfahrbar.
Vor dem Brennprozess bearbeitete Newby die Ziegel: Spuren, die sie im Großstadtraum beobachtete, übersetzte sie durch Zeichnungen, Aussparungen und Muster in den Ton – teils mit Glasscherben, die untrennbar mit dem Material verschmolzen sind. Gleich kleinen Stücken Landschaft sammeln sich darin nun Regenwasser, Schmutz und vom Wind herangetragene Objekte – Artefakte, die Vergänglichkeit und die soziale Textur des Ortes dokumentieren.
Die Intervention entstand 2024 für die Klosterruine Berlin und findet in München eine neue Form. Auf Walter De Marias Skulptur „Large Red Sphere“ (2002/10) im „Türkentor“ zulaufend, widersteht sie dem Monumentalen und Abgeschlossenen. Entlang der „Türkenstraße“ in den Boden eingebettet, erinnert die Arbeit an Kanalrinnen und verweist auf das nie realisierte Wasserstraßenprojekt des „Türkengrabens“, welcher der Straße ihren Namen gab.
Kuratiert von Franziska Linhardt
(Bild: © Foto: Studio Maximilian Geuter, Museum Brandhorst, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München)
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Cy Twombly im Museum Brandhorst
Dauerausstellung / Seit 1.6.2009
Das Museum Brandhorst in München verfügt über eine der umfangreichsten Sammlungen von Werken des US-amerikanischen Künstlers Cy Twombly (1928-2011). Ihm ist die Ausstellung im gesamten Obergeschoss des Museums gewidmet. Zu den Highlights des einzigartigen Bestandes zählt neben dem Rosensaal der Lepanto-Zyklus mit einem eigens dafür geschaffenen Raum.Die Ausstellung im Obergeschoss spannt einen umfassenden Bogen von den Frühwerken Cy Twomblys bis zu seinen letzten Arbeiten. Aufgeladene, abstrakte Formen, malerische Gesten und Annäherungen an das Schreiben sind wiederkehrende Motive im Œuvre Twomblys. Die auf zumeist weißen, oft verschmutzt wirkenden Bildgründen aufgetragenen krakeligen Linien lassen dabei an New Yorker Graffiti ebenso denken wie an Inschriften und Einritzungen römischer Ruinen. Diese und weitere Anspielungen auf seine Wahlheimat Italien und die mediterrane Kultur sind als Topoi in seinen Werken zu finden.
Der „Lepanto“-Zyklus
Der monumentale „Lepanto“-Zyklus (2001) ist ein Hauptwerk Cy Twomblys, bestehend aus zwölf Gemälden, die dauerhaft im Lepanto-Saal im Museum Brandhorst ausgestellt werden. Der Saal wurde nach den Wünschen des Künstlers eingerichtet. Ungewöhnliche Farbakkorde in einer breiten Palette von Gelb-, Rot-, Türkis- und Aquamarintönen bestimmen die Dramatik der Bildfolge, die eine der symbolträchtigsten Seeschlachten der Geschichte thematisiert: Am 7. Oktober 1571 besiegte die Heilige Liga, eine Allianz aus spanischen, venezianischen und päpstlichen Truppen die Flotte der Osmanen bei Lepanto (dem heutigen Naupaktos) am Golf von Korinth.
Die Bilder sind in abwechselnder Folge von Einzelmotiven und Serien gestaltet: Das erste, vierte, achte und zwölfte Gemälde erscheinen wie Blicke auf Bootsrümpfe aus der Vogelperspektive, die durch die Farbigkeit zugleich den Eindruck von Flammen oder klaffenden Wunden erwecken. In den drei dazwischenliegenden Sequenzen deutet sich die Dramaturgie einer Schlacht an: Von der gespannten Ruhe vor Beginn der Auseinandersetzung über die Farbexplosionen im Zentrum bis hin zu den rot eingefärbten Tafeln am Ende. Bei Twombly entfällt eine Parteinahme: die Schiffe formen keine gegnerischen Flotten, sie kämpfen und siegen nicht, sie verbrennen nur und versinken in den meerblauen Lasuren.
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Sammlung Brandhorst - Lawler, Twombly, Warhol
Auf zwei Etagen des Museums sind ab dem 21. Juli viele Highlights der Sammlung Brandhorst zu sehen – mit Künstlerinnen und Künstlern wie Andy Warhol, Louise Lawler, Cy Twombly und vielen mehr.Die europaweit größte Kollektion von Werken Andy Warhols und weltweit einzigartige Bestände von Cy Twombly – das sind die Eckpfeiler der Sammlung Brandhorst. Im Erdgeschoss und im Obergeschoss des Museums sind aktuell neben Werken dieser beiden Künstler noch viele weitere Highlights zu sehen – von Louise Lawler, Cady Noland, Keith Haring, Jean-Michel Basquiat, Seth Price und vielen anderen. Damit bleibt ein Teil der Jubiläumsausstellung „Forever Young“ weiter zugänglich und gibt Einblick in die Sammlungstätigkeit der letzten Jahre.
Mit über 1.200 Werken spannt die Sammlung Brandhorst einen Bogen von den späten 1950er-Jahren bis in die Gegenwart. Neben den einzigartigen Werkbeständen von Andy Warhol und Cy Twombly, liegt ein weiterer Schwerpunkt auf Künstler:innen der Neoavantgarde und der Postmoderne sowie der internationalen zeitgenössischen Malerei.
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Kinder- und Familienprogramm
Wenn Sie einen Museumsausflug mit der Familie planen, halten wir für Sie jede Menge Angebote bereit. Gehen Sie mit unserem Kreativheft ganz individuell auf Entdeckungstour, schließen Sie sich mit Ihrem Baby einer unserer Känguruführungen an oder schaffen Sie sich in einer Führung ein unvergessliches Museumserlebnis für die ganze Familie!In unseren kostenfreien Workshops gibt es viel zu entdecken: Lernt die Welt der Kunst und die Künstler:innen aus unseren Ausstellungen kennen. Wir zeigen Euch, welche Themen und Techniken die Künstler:innen beschäftigen. Dabei könnt Ihr selbst kreativ werden.
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Öffentliche Führungen
Zu unseren aktuellen Ausstellungen sowie zur ständigen Sammlung bieten wir Führungen in deutscher und englischer Sprache an. Dort können Sie mehr über die Kunstwerke, die künstlerischen Positionen und die Sammlung erfahren. Ob mit der ganzen Familie, Freund:innen oder Kolleg:innen.Öffentliche Führungen bewerten:
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Museum Brandhorst
Das Museum Brandhorst widmet sich der zeitgenössischen Kunst. Seit seiner Eröffnung 2009 hat sich das Haus als einer der zentralen Orte für Gegenwartskunst in Deutschland etabliert. Hinter der spektakulären Fassade aus 36.000 Keramikstäben erleben Besucher:innen aus aller Welt Spitzenwerke der Kunst von den 1960er-Jahren bis heute. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt in das Museum Brandhorst. Die Freikarten erhalten Sie online oder an der Museumskasse.Museum Brandhorst bewerten:
Bewertungen & Berichte Museum Brandhorst
- Ausstellungseröffnung: Can You Imagine?
- Ausstellungseröffnung: Can You Imagine?: Zu Gast am Bauhaus
- Ausstellungseröffnung: Die Nacht berührt die Erde
- Ausstellungseröffnung: German Design Graduates 2026: Make It Make Sense
- Conny Maier - Searching for Paradise
- Klarenbeek & Dros - Design of the Unusual
- Dana Schutz - Trouble and Appearance
- Between and Beyond
- Georg Baselitz (1938–2026)
- CONVIVIUM - Nahrungssysteme am Limit
- Robotic Worlds
- 100 Jahre - 100 Objekte
- Ins Freie
- Kitchen Culture
- Die Farbe von Glas
- Bildung & Vermittlung - Programm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
- Online-Sammlung der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen
- Sammlung Moderne Kunst
- Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts
- Kunst, Graphik, Architektur und Design
- Ausstellungseröffnung: In My Head - Künstlerische Positionen der Gegenwart
- Carrying
- Kate Newby: anything, anything
- Confrontations - Gegenüberstellungen aus der Sammlung
- Long Story Short
- Öffentliche Führungen
- Kinder- und Familienprogramm
- Sammlung Brandhorst - Lawler, Twombly, Warhol
- Cy Twombly im Museum Brandhorst
- Meister der Gegenwartskunst - Die Sammlung Brandhorst