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Georg Baselitz (1938–2026)
WERKE DER BAYERISCHEN STAATSGEMÄLDESAMMLUNGEN
Über mehr als fünf Jahrzehnte war Georg Baselitz eng mit den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen verbunden. Als einer der bedeutendsten Künstler der Gegenwart erneuerte er maßgeblich die figurative Malerei nach 1945. Der Bestand umfasst 31 Werke – von frühen Arbeiten der 1960er Jahre über die „Remix“-Serie bis zum Spätwerk. Diese Präsentation in Erinnerung an den Künstler macht die komplexe Entwicklung des Schaffens nachvollziehbar.Der erste Ankauf eines Werkes erfolgte 1972. Bereits vier Jahre später widmete die Institution dem damals 38-jährigen Künstler eine Einzelausstellung, kuratiert von Carla Schulz-Hoffmann. Dies markierte einen Wendepunkt: Zeitgenössische Kunst rückte in den Fokus des Museums, und eine gegenwartsorientierten Ankaufspolitik wurde verfolgt. Dank der Unterstützung des langjährigen Wegbegleiters und frühen Sammlers des Künstlers Herzog Franz von Bayern konnten bedeutende Werke für den Bestand gesichert werden. Hervorzuheben ist „Der Mann am Baum“ (1969), eines der ersten Gemälde, in denen Baselitz die Figur auf den Kopf stellte. Diese Umkehrung wurde zu einem zentralen Merkmal seines Werks und kann zugleich als kritische Reflexion deutscher Geschichte verstanden werden.
Baselitz setzte sich mit der Malerei auseinander: er experimentierte mit Farbtönen, fragmentierte die Figur, trug die Farbe mit Fingern auf, bezog sich auf kunsthistorische Vorbilder, nahm eigene Motive in der „Remix“-Serie wieder auf. Er hinterfragt schonungslos, Verdrängtes wird damit auf persönlicher und gesellschaftlicher Ebene zu Tage gefördert. Zu den herausragenden Werken des Spätwerks zählen das Gemälde „Avignon ade“, dessen Figur in einem zeit- und grenzenlosen Raum zu schweben scheint, sowie die Skulptur „Zero Ende“, ein eindringliches Sinnbild der Vergänglichkeit. Baselitz’ Werk bleibt herausfordernd, kraftvoll und kompromisslos.
Kuratiert von Verena Hein und Carla Schulz-Hoffmann, unterstützt von Lilith Bitzer.
(Bild: Georg Baselitz (1938–2026)
Avignon ade, 2017; Öl auf Leinwand, 480 x 300 cm, Inv. Nr. 16514.
2018 Schenkung des Künstlers zu Ehren von Herzog Franz von Bayern
Bayerische Staatsgemäldesammlungen – Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne München; © Georg Baselitz 2026, Foto: Jochen Littkemann)
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Between and Beyond
Der erweiterte Bildraum. Werke aus der Sammlung ab 1960
In den 1960er Jahren erweiterten Künstler:innen den traditionellen Kunstbegriff. Pioniere wie Dan Flavin, Fred Sandback oder die bislang wenig beachtete Mary Miss verwendeten neue Materialien und schufen mit ihren Werken Räume, in die explizit auch die Erfahrungen der Betrachtenden einbezogen wurden. Der Ausstellungsraum wurde Teil des Kunstwerks. Auch in der Malerei wurde der Bildraum immer stärker hinterfragt: Lucio Fontana zerschnitt die Leinwand, Günther Uecker gestaltete die Bildfläche mit Nägeln, Ida Applebroog setzte ihre Kompositionen aus mehreren einzelnen Leinwänden mit sich ergänzenden Motiven zusammen. Die Perspektiven auf einen erweiterten Bildraum beeinflussten auch die nachfolgenden Generationen. Monika Baer hinterfragt Sehgewohnheiten, indem sie ihre abstrakte Malerei mit subtilen Zeichen durchbricht. Victor Leguy oder Roman Ondák erweitern den Bildraum um eine gesellschaftliche Dimension, indem die Autorschaft mit Nicht-Künstler:innen geteilt wird.Mit Arbeiten von Nevin Aladag, Josef Albers, Carl Andre, Ida Applebroog, Monika Baer, Dirk Bell, Joseph Beuys, Dan Flavin, Lucio Fontana, Günther Förg, Wade Guyton, Klára Hosnedlová, Donald Judd, Imi Knoebel, Victor Leguy, Mary Miss, Roman Ondák, Fred Sandback, Sean Scully, Augustas Serapinas, Richard Serra, Rosemarie Trockel, Luc Tuymans, Günther Uecker u. a.
Schwebezustände, Übergangs- und Schwellenmomente in den gezeigten Arbeiten aus der Sammlung Moderne Kunst ermöglichen beim Publikum eine veränderte Art der Auseinandersetzung – mit Verdrängtem, Übersehenem und Unsagbaren.
Kuratiert von Verena Hein und Bernhart Schwenk
(Bild: Dan Flavin; untitled (to you, Heiner, with admiration and affection), 1973
Foto: Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Haydar Koyupinar; © Estate of Dan Flavin / VG Bild-Kunst, Bonn 2025)
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Die Nacht berührt die Erde
Fritz Winters Kosmos der 1930er und 40er Jahre
Wie gehen Zeitzeugenschaft und künstlerische Abstraktion in Zeiten von Diktatur und Krieg zusammen? Auf Basis des neu zugänglichen Nachlasses wird eine zentrale Werkphase von Fritz Winter anlässlich seines 50. Todesjahres neu erzählt.Ausgebildet bei Klee und Kandinsky am Bauhaus in Dessau, fand Winter ab 1933 keine Ausstellungsmöglichkeiten mehr in Deutschland. Ab 1937 galt seine Kunst als entartet. Den Zweiten Weltkrieg erlebte er als Soldat an der Ostfront, vornehmlich in Rumänien und in der Ukraine. In seiner an Naturphänomenen orientierten, weitgehend ungegenständlichen Kunst fand er kraftvolle und berührende Ausdrucksformen für das „Zeitschicksal“. In zunehmender künstlerischer Isolation entstanden Zellen- und Sternbilder, Kristallisationen und expressiv-surrealen Landschaften. Seine Erfahrungen als Soldat verarbeitete er in hunderten von Zeichnungen, in denen er sich auch mit der menschlichen Vernichtungsmaschinerie und der Zerstörung von Lebensräumen auseinandersetzte. 1944 entstand die berühmte Werkgruppe der „Triebkräfte der Erde“ – eine Feier der elementaren Kräfte und Gesetzmäßigkeiten der Natur, die als Metapher für die Überwindung des Nationalsozialismus gelesen wurde.
Kuratiert von Anna Rühl
(Bild: Fritz Winter, Triebkräfte der Erde, 1944; Fritz-Winter-Stiftung, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, © Fritz-Winter-Stiftung, Neuerwerbung 2024)
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Can You Imagine?
Part II & III | Die Sammlung Moderne Kunst
PART II, Kunst ab 1945Ab 08. Oktober 2026 | Säle 11-13, 15-17
Im zweiten Teil der Präsentation liegt der Schwerpunkt auf der Kunst ab 1945. Erfahrungen von Gewalt unter dem Eindruck des Zweiten Weltkriegs werden in Werken von Francis Bacon oder Georg Baselitz eindringlich umgesetzt; gegenübergestellt sind die Künstlerinnen Marlene Dumas und Ida Applebroog, deren Werke sich mit Ohnmacht und Machtmissbrauch auseinandersetzen. Doch auch die Kraft und das Potential von Kreativität und Imagination werden immer wieder von Generationen von Künstler:innen neu interpretiert. Joseph Beuys wird ein eigener Künstlerraum gewidmet. Vermittlungsangebote sind in jedem Saal Teil der Präsentation.
PART III, Kunst ab 1900 und Gesamtpräsentation
Ab 11. Dezember 2026 | Säle 1-17, 27-35
Der dritte Teil der Präsentation widmet sich der Kunst der Moderne und präsentiert im Ostflügel (Säle 27 und 28) erstmals die neu erworbene Achtkanal-Videoinstallation „Universal Tongue“ von Anouk Kruithof, erweitert um einen Themenraum zum Tanz in der Kunst.
Ausgehend von den Aufbrüchen der Avantgarde-Künstler:innen ins 20. Jahrhundert präsentieren die Räume im Westflügel Meisterwerke von u.a. Paula Modersohn-Becker, Pablo Picasso, Henri Matisse über die Expressionisten bis hin zum Bauhaus und dem Surrealismus in neuen gattungsübergreifenden Dialogen von Malerei, Textil, Skulptur und Fotografie, ergänzt um pointierte Interventionen der Nachkriegs- und Gegenwartskunst. Unter dem Titel „Zu Gast am Bauhaus“ präsentiert die Stiftung Ann und Jürgen Wilde in Saal 7 Fotografien von Florence Henri und Alfred Ehrhardt, die eine freie Umsetzung der Bauhaus-Gestaltungsideen von Raum, Rhythmus, Form, Struktur und Kontrast auszeichnet. Max Beckmann als einem der bedeutendsten Maler des 20. Jahrhunderts wird zudem seit 2022 erstmals wieder ein eigener Saal gewidmet, der sein unvergleichlich produktives und vielseitiges Schaffen konzentriert vor Augen führt.
(Bild: Andy Warhol, Self-Portrait, 1967; Bayerische Staatsgemäldesammlungen – Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne, © 2026 The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, Inc. / Licensed by Artists Rights Society (ARS), New York)
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Can You Imagine?:
Zu Gast am Bauhaus
Florence Henri und Alfred Ehrhardt
Das Bauhaus in Dessau (1926-1932) galt seinerzeit als eine der innovativsten Kunstschulen in Deutschland. Neben regulären Studierenden war die Schule auch für kurzzeitige Gaststudierende offen, die sich von künstlerischen und pädagogischen Konzepten des Bauhauses inspirieren ließen.
Die Malerin und Pianistin Florence Henri (1893 – 1982) und der Kirchenmusiker, Maler und Pädagoge Alfred Ehrhardt (1901 – 1984) hospitierten jeweils für wenige Monate am Bauhaus. In der Folge wandten sich beide Künstler:innen der Fotografie zu. Auf jeweils gänzlich unterschiedliche Weise ermöglichte ihnen das Medium die freie Umsetzung von am Bauhaus praktizierten Gestaltungsideen. Geradezu synästhetisch überführen sie Raum, Rhythmus, Form, Struktur und Kontrast ins fotografische Bild.
Eine Präsentation der Stiftung Ann und Jürgen Wilde.
(Bild: Florence Henri, Komposition II, 1928, Silbergelatineabzug (1974), Bildmaß 17,2 x 23,9 cm, Blattmaß 42,7 x 32,3 cm, AJW 1126 4/12, Stiftung Ann und Jürgen Wilde, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München)
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German Design Graduates 2026:
Make It Make Sense
Die bundesweite Initiative German Design Graduates macht herausragende Abschlussarbeiten aus der deutschen Designausbildung sichtbar. Sie begleitet Absolvierende in die Profession und vernetzt sie mit Akteur*innen aus Wirtschaft und Kultur. German Design Graduates ist Teil der German Design Council Foundation.Für die Ausstellung in „Die Neue Sammlung – The Design Museum“ wurden rund 70 Projekte aus 28 deutschen Hochschulen ausgewählt. Zu sehen ist eine Kuration aus Produkt- und Industriedesign, Kommunikations- und Digitaldesign sowie Textil- und Modedesign. In ihrer Vielfalt zeigen die Arbeiten wesentliche Fragestellungen der Gegenwart auf – und bilden Methoden ab, mit denen eine neue Generation von Gestalter*innen nach Antworten sucht.
Wie können Reststoffe zu neuen Materialien werden? Wie lassen sich digitale Technologien sinnvoll einsetzen? Wie kann Gestaltung Wissen vermitteln, gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen oder neue Formen des Zusammenlebens entwerfen?
Das kuratorische Narrativ Make It Make Sense stammt aus der Netzkultur. Der Ausdruck wird verwendet, wenn Erklärungen nicht mehr greifen, Widersprüche sichtbar werden oder eine Situation nach neuer Einordnung verlangt. Häufig ironisch eingesetzt, formuliert er zugleich eine ernsthafte Forderung: Zusammenhänge herstellen und Komplexität nachvollziehbar machen.
Disziplinübergreifend untersuchen die Exponate Materialien und Produktionsweisen, Technologien und Kommunikation sowie gesellschaftliche Transformation und Formen des Zusammenlebens. Sie hinterfragen bestehende Systeme, erproben alternative Prozesse und formulieren Fragen, auf die es noch keine eindeutigen Antworten gibt.
Es entsteht ein vielstimmiges Bild, was Design gegenwärtig ist: eine Praxis des Beobachtens und Verstehens, aber auch des Eingreifens und Veränderns.
Eine Ausstellung der „Die Neue Sammlung – The Design Museum“ in Kooperation mit German Design Graduates, einer Initiative der German Design Council Foundation.
Ausstellungskonzept:
TTAL Grafikbüro
Andreas Lang und Tobias Trübenbacher
Grafik:
Madruga Schreiber Studio
Anna Rosa Schreiber und Carlota Barberán Madruga
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Klarenbeek & Dros - Design of the Unusual
Klarenbeek & Dros sind Pioniere im Bereich Materialinnovation. Sie haben als erste Designer weltweit den lebenden Werkstoff Myzel, eine fadenförmige Wurzelstruktur von Pilzen, in 3D gedruckt. Aktuell verschränken Klarenbeek & Dros dieses Material mit den Eigenschaften von Algen, Seetang und Moos. Die Neue Sammlung präsentiert ihre erste monografische Ausstellung.Seit 2004 befasst sich das Designerduo mit Materialien, welche die Umwelt schonen und Biodiversität fördern. Sie konzentrieren sich auf die Herstellung und Nutzung von klimafreundlichen, biokompatiblen und 100 % abbaubaren Werkstoffen. Dafür vernetzen sich Klarenbeek & Dros mit lokalen Fachleuten und Herstellern. Ihr Ziel ist die Anwendung von Ökotechnologie für den Alltag, indem sie Entwürfe für Alltagsgegenstände, aber auch für Innen- und Außenräume realisieren.
Die nachhaltig konzipierte Ausstellung zeigt die wichtigsten Entwicklungen von Klarenbeek & Dros wie Möbel aus Myzel, Glas aus Kieselalgen oder Gefäße aus Biokunststoffen. Die ethische Haltung und ganzheitliche Philosophie von Klarenbeek & Dros kommt in einem installativen Bereich zum Ausdruck, der für ihre Feldversuche in der Natur und ihre Entwicklungen im Labor sensibilisiert.
Eine für die Ausstellung gestaltete Audiotour gibt Einblicke in die Arbeitsweise von Klarenbeek & Dros. Der Geruch von Algen ist konserviert in den Algenpigmenten, die für die Wandfarbe und die Färbung der Vorhänge gewonnen wurden, sowie in den Saccharina-Algen, die in herkömmlicher Weise zum Trocknen aufgehängt sind. Eine Creme aus Salz und Algen und ihre Verpackung zeigen die vielseitige Anwendung von Algen. Schließlich laden Sitze aus 3D-gedrucktem Biokunststoff zum Verweilen ein. Die Ausstellung lädt die Besucher*innen ein, diese Organismen der Natur auf unterschiedliche Weise wahrzunehmen und zu erleben.
Klarenbeek & Dros verstehen gutes Design nicht allein als Antwort auf menschliche Bedürfnisse. Mit ihrer Arbeit, die im Einklang mit der Natur stehen möchte, entwerfen sie ein Zukunftsbild für eine post-fossile Zeit.
Die Ausstellung Klarenbeek & Dros markiert das zehnjährige Bestehen des Ausstellungsformats für die Paternoster-Halle, in die bedeutende Persönlichkeiten aus der Welt des Designs für eine unverwechselbare, ortsspezifische Präsentation eingeladen werden.
Hinweis für Besucher:innen:
In der Ausstellung Klarenbeek & Dros sind Pilzmyzelien, Algen und Moos in Verwendung, die eigene Gerüche ausbilden können. Die Materialien sind natürlich gefärbt und nicht gesundheitsschädlich.
Klarenbeek & Dros - Design of the Unusual bewerten:
Bewertungen & Berichte Klarenbeek & Dros - Design of the Unusual
Dana Schutz - Trouble and Appearance
Zweifellos zählt das Werk der in New York lebenden amerikanischen Künstlerin Dana Schutz (*1976) seit mehr als zwei Jahrzehnten international zu den beeindruckenden Positionen der jüngeren figurativen Malerei. Immer wieder aufs Neue gelingt es der Malerin, uns mit ihrer stimmgewaltigen Bildsprache in ihre kompositorisch dichten Gemälde hineinzulocken – auf dass wir uns in den fantastischen Welten voller Rätsel und Allegorien verlieren. Auf den ersten Blick wirkt es, als seien die Bildthemen weit entfernt von unserer Lebensrealität. Der Schein aber trügt, und genau darin liegt die subversive künstlerische Stärke. Mit der ihr eigenen spielerischen Leichtigkeit halten uns Dana Schutz‘ Bildgeschichten den Spiegel unseres Daseins vor Augen. In den euphorischen Farbwirbeln ihrer Malerei präsentieren sich kleinere sowie größere Missgeschicke und sogar Tragödien verkleidet als moderne Mythen. Sie werfen Fragen auf, die beantwortet werden wollen.Parallel zu ihrem malerischen Werk reflektiert Dana Schutz ihre Bildgeschichten schon immer in druckgraphischen Serien. Ihr virtuoser und innovativer Umgang mit verschiedenen graphischen Techniken erlaubt es ihr, ein Bildmotiv in unterschiedlichen künstlerischen Medien durchzuspielen, die gefundene Bildlösung zu reflektieren und zu neuen kompositorischen Lösungen zu finden. Oftmals überdenkt sie das Motiv in der Druckgraphik und justiert es inhaltlich neu aus. Selten hat man die Gelegenheit, pulsierende künstlerische Innovationskraft so unmittelbar mitzuerleben. In ihren jüngsten großformatigen druckgraphisch-delikaten Monotypien untersucht Dana Schutz menschliche und zwischenmenschliche Zustände des Seins. Ihr malerischer Gestus schweift dabei zuweilen soweit aus, dass sich die Bilderzählungen in abstrakte Farbexzesse auflösen.
Für ihr Münchner Debut in der Staatlichen Graphischen Sammlung rückt Dana Schutz erstmals ihre Zeichnungen in den Fokus. Nie zuvor hat eine Ausstellung in dieser hohen Konzentration Skizzen, Studien und Vorzeichnungen zu ihrem malerischen Werk präsentiert. Sicher ist, dass Dana Schutz sich mit ihren neusten Werken auf Papier selbst übertroffen hat und wir einen seltenen Blick auf ihre Meisterzeichnungen erhalten. Ihre großformatigen, einzig mit Kohle gezeichneten Papierarbeiten erinnern nicht von ungefähr an die Murals, die flächenfüllenden Wandbilder der amerikanischen Avantgarden, allen voran die der Abstrakten Expressionisten der New York School, in die man als Betrachter eintaucht. In München feiern Dana Schutz‘ zeichnerische Murals ihre Weltpremiere.
Mit diesem Projekt erörtert die Staatliche Graphische Sammlung München zum wiederholten Mal die Frage nach dem Stellenwert der Zeichenkunst im 21. Jahrhundert als Impulsgeberin innerhalb der bildenden Künste und befragt ihre Rolle als existenzielle Ausdrucksform menschlichen Intellekts und seiner Schöpfungskraft. Auf das Schönste demonstrieren Dana Schutz‘ Meisterblätter im Zusammenspiel mit ihrer Malerei, dass die Innovationskraft der Zeichenkunst nichts von seiner Vitalität verloren hat.
Kurator: Michael Hering, Direktor Staatliche Graphische Sammlung München
(Bild: Dana Schutz, Eaters, 2025, Monotypie mit Handmalerei in Gouache auf Papier, 126,7 x 101 cm, Courtesy the artist, Two Palms, Contemporary Fine Arts, Berlin - Basel, and David Zwirner, Foto: Stephen Arnold)
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Robotic Worlds
Zu Beginn des sogenannten Zeitalters der Roboter widmet sich Die Neue Sammlung diesen vergleichsweise jungen Zeitgenossen des Menschen. Seit über 100 Jahren prägen Roboter unsere Vorstellungen von zukünftigen und parallelen Welten. In den letzten Jahren sind sie fester Bestandteil unseres Alltags geworden. Expert:innen zufolge werden ihre Einsatzgebiete in den kommenden Jahren rasant zunehmen.An diesem historischen Wendepunkt richtet die Ausstellung den Blick auf die menschliche Vorstellung von Robotern sowie ihre reale Form und Funktion. Präsentiert werden herausragende Roboter und Roboter-Spielfiguren von ca. 1960 bis heute. Sie zeigen sowohl, welche menschlichen Fantasien und utopischen Welten mit Robotern verbunden sind, als auch die verschiedenen Umsetzungen und Gestaltungen funktionaler Roboter.
Die Spielfiguren sind meist der Mensch- und Tierwelt eher unähnlich, sie erscheinen als kraftstrotzende, zu übermenschlichen Taten fähige Automaten. Tatsächliche Roboter zeigen ein vielfältigeres Bild, das je nach Einsatzgebiet stark variiert. Haushaltshelfer und echte Spielzeugroboter wurden in den späten 1990er- und frühen 2000er-Jahren meist in Tierform ausgeführt, um sie dem vertrauten Bereich der Haus- und Nutztiere zuzuordnen. In jüngerer Zeit sind einige Service-Roboter auch neutral gehalten. Die humanoiden Roboter des letzten Jahrzehnts bis in unsere Gegenwart werden hingegen dem Menschen immer ähnlicher, und sie übernehmen auch menschliche Aufgabenbereiche, von der Konversation über das Erledigen von Haushaltsarbeiten bis hin zu automatisierten Pfleger:innen und Ärzt:innen.
Präsentiert werden Meilensteine der Roboterentwicklung aus der eigenen Sammlung sowie spektakuläre Leihgaben des Lehrstuhls für Kognitive Systeme der TU München, die diesen Bestand durch lebensgroße humanoide Roboter ergänzen. So können unterschiedliche Einsatzgebiete der Robotik gezeigt werden, wie Haushalt, Industrie, Rettungswesen, Kommunikation und Pflege sowie Forschung und Bildung.
Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit Prof. Gordon Cheng und dem Lehrstuhl für Kognitive Systeme der TU München. Robotic Worlds ist Teil der Neugestaltung des Ausstellungsrundgangs zum 100-jährigen Jubiläum der Neuen Sammlung, die neue thematische Schwerpunkte setzt. Das Raumkonzept einer Fertigungsstraße wurde von dem Münchner Designbüro OHA Office (Office Heinzelmann Ayadi) entwickelt.
(Bild: Mark Tilden, Spielzeugroboter Roboquad, 2007, Wowwee Group; Foto: Die Neue Sammlung (A. Laurenzo))
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CONVIVIUM - Nahrungssysteme am Limit
Die sichere und gerechte Versorgung der Weltbevölkerung mit Nahrung hängt von einem System globaler Netzwerke ab: Bäuer:innen, Fischer:innen, Züchter:innen, Händler:innen, Transportunternehmen, Märkte und industrielle Verarbeitungsbetriebe produzieren und vertreiben nicht nur das, was für die menschliche Ernährung notwendig ist. Sie werden durch die kapitalistische Wachstumslogik motiviert, immer mehr Produkte zu produzieren, die durch Überkonsum zu falscher Ernährung und zu einer massiven Verschwendung von Nahrungsmitteln führen. Doch dieses System kommt durch Klimaerwärmung, politische und ökonomische Faktoren immer mehr an seine Grenzen. Viele Meere sind bereits überfischt, fruchtbare Ackerböden werden überbaut oder erodieren und ganze Landstriche verwüsten, weil es nicht genug Regen gibt. Zugleich trägt die Nahrungsproduktion selbst durch den wachsenden Co2-Ausstoss massiv zum Klimawandel bei – ein Teufelskreis, der immer sichtbarer wird. Kaum ein Land der Erde kann seine Bevölkerung noch aus eigenen Ressourcen ernähren. Die Ausstellung präsentiert in zwölf Kapiteln anschauliche Beispiele dafür, wie unsere Lebensmittel heute produziert und vertrieben werden. Der Blick richtet sich vor allem auf Europa, doch die globalen Zusammenhänge werden stets einbezogen. Ziel der Ausstellung ist es, für die Besucher:innen sichtbar zu machen, welche räumlichen und technischen Grundlagen es für unsere Nahrungsproduktion gibt – und welche Herausforderungen und Chancen sich daraus für die Zukunft ergeben.(Bild: Milchviehbetrieb De Klaverhof in Moerdijk, Niederlande, 2019. Foto von Johannes Schwartz)
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100 Jahre - 100 Objekte
ZUM 100 JÄHRIGEN BESTEHEN DER NEUEN SAMMLUNGAnlässlich ihres 100-jährigen Jubiläums präsentiert sich Die Neue Sammlung mit einer Ausstellung von 100 Objekten. Die Auswahl veranschaulicht den Reichtum und die Vielfalt ihres Sammlungsbestandes. Gezeigt werden neben zahlreichen ikonischen Werken viele unbekannte Schätze, die bislang noch nie in der Pinakothek der Moderne zu sehen waren. Die Präsentation folgt dabei keiner traditionellen Chronologie. Stattdessen richtet sie den Blick auf die Zeit, in der die Objekte ins Museum gelangten und ermöglicht so eine neue Sicht auf die Historie des Hauses. Wann wurde etwas gesammelt? Folgen die Erwerbungen neuen Erkenntnissen oder Moden? Wie haben sich die Sammlungsgebiete über die Jahre entwickelt? Die Präsentation bildet Tendenzen, Erkenntnisse und Einflüsse ab, um die Sammlung neu zu befragen und erlebbar zu machen.
(Bild: Eileen Gray, S-Chair, um 1938, André-Joseph Roattino (zugeschrieben), Castellar, Frankreich; Foto: Die Neue Sammlung (A. Laurenzo))
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Die Farbe von Glas
Dauerausstellung
Glas in seiner technischen Vielfalt und brillanten Farbenpracht zeigt Die Neue Sammlung in einer Auswahl ihrer Highlights.Seriell hergestelltes Hohlglas für den alltäglichen Gebrauch, einzigartige, freie Objekte aus Glas als auch architekturbezogene Entwürfe – die Präsentation stellt nicht nur die Faszination von farblosem und farbigem Glas dar, sondern auch technische Kunstfertigkeit, vielseitige Formensprache und unterschiedliche Funktionsanforderungen.
Dabei spiegelt sich auch die Sammlungsgeschichte wider: es wurde seit Gründung des Hauses 1925 international und zeitgenössisch gesammelt.
In einer Rauminszenierung werden Design, Handwerkskunst und freie Kunst miteinander verschränkt und durch Positionen aus den Bereichen Architektur und Fotografie ergänzt.
In Hinblick auf das 100-jährige Jubiläum setzt Die Neue Sammlung in ihren Räumen neue thematische Schwerpunkte.
Ausstellungsdesign:
OHA (Sami Ayadi, Jan Heinzelmann)
Gefördert von PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne
Eröffnung: 04.07.2024, Dauerausstellung
(Bild: Stanislav Libensky und Jaroslava Brychtova, Objekte Prostor I., Prostor II., Prostor III. (Space I., Space II., Space III.), 1991/1992, Foto: Die Neue Sammlung, Alexander Laurenzo)
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Conny Maier - Searching for Paradise
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Ins Freie
Dauerausstellung
Die Ausstellung „Ins Freie“ nimmt eine grundlegende menschliche Sehnsucht in den Blick: den Drang nach draußen. Egal ob in die Natur, den Park, den heimischen Garten oder die Stadt, allein oder in Gesellschaft – das Bedürfnis, freie Zeit im Außenraum zu verbringen, ist heute aktueller denn je.Im Design spiegelt sich diese jahrhundertealte Sehnsucht auf vielfältige Weise wider, sei es in Entwürfen für den Außenbereich, in Sportgeräten oder in falt-, klapp- und tragbaren Objekten. Auch die Natur selbst dient als Inspirationsquelle für Designobjekte. Die Exponate reichen von Campingzubehör aus der ehemaligen DDR über 3D-gedruckte Gartenstühle aus Recyclingkunststoff bis hin zu Parkmobiliar, das Social Distancing unterstützt. Insgesamt sieben Themenkomplexe gliedern die Ausstellung und verweisen auch auf verschiedene Sammlungsbereiche des Museums: „Draußen = Drinnen“, „Sitzen im Freien“, „Camping in der DDR“, „Urbane Mobilität“, „Park und Pandemie“, „Sport in der Natur“ und „Föhnhimmel“.
Ein Steg, der wie die gesamte Ausstellungsarchitektur aus recyceltem und wiederverwendbarem Material besteht, führt durch den Raum und ermöglicht Perspektiven auf die unterschiedlichen Themen und Zeiten. Die präsentierten Objekte machen deutlich, dass Design stets gesellschafts- und zeitgebunden ist. Zum Beispiel das Material Kunststoff: In den 1960er-Jahren scheinbar zukunftsweisend ist es heute ein kaum lösbares Umweltproblem. Aktuell stellen vor allem Fragen der Nachhaltigkeit Designerinnen und Designer vor große Herausforderungen.
Die Ausstellung lädt dazu ein, sich mit dem stets wandelbaren Verhältnis von Mensch und Natur, von privatem und öffentlichem Raum, von drinnen und draußen, aber auch mit unserer Verantwortung gegenüber „Ins Freie“ zu beschäftigen.
Die Ausstellungsgestaltung wurde entwickelt in Kooperation mit dem Designer Hannes Gumpp. Zur Ausstellung erscheint ein Objektheft in Deutsch, Englisch und Leichter
Sprache.
Kooperationspartner:
DOK.fest München
Goethe Institut
Kunstareal München
Hochschule für Musik und Theater, München
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Kitchen Culture
Von der ersten Einbauküche bis zur individuell konfigurierten Küche
Dauerausstellung
Von der ersten Einbauküche bis zur individuell konfigurierten Küche von heute liegen knapp 100 Jahre. Eine lange Zeit, in der Designer und Designerinnen immer wieder neue Lösungen entwickelten und damit zugleich auf die Veränderungen der Gesellschaft und unseres Alltagslebens reagierten.Die Spannbreite reicht von der simplen Kochzelle bis zur Küche als kommunikatives Zentrum des Wohnbereichs. Aus dem umfangreichen Bestand der Neuen Sammlung werden die designhistorischen Meilensteine der Küchengeschichte präsentiert: Den Anfang bildet die Frankfurter Küche von Grete Schütte-Lihotzky, gefolgt von den Entwicklungen am Bauhaus und der Nachkriegszeit, von Le Corbusiers Küche für die Unité d´habitation in Marseille oder Arne Jacobsens Interbauküche in Berlin. Für neue Ansätze stehen Stefan Wewerkas Küchenbaum oder die Werkbank von bulthaup, die mit der Küche von J*Gast bis in unsere unmittelbare Gegenwart reichen und ein Bild von der Vielfalt heutiger Anforderungen, neuer Ideen und gestalterischen Vorstellungen vermitteln.
In Hinblick auf das 100-jährige Jubiläum setzt Die Neue Sammlung in ihren Räumen neue thematische Schwerpunkte.
Ausstellungsdesign: OHA (Sami Ayadi, Jan Heinzelmann)
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Sammlung Moderne Kunst
Die Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne knüpft genau dort an, wo die Sammlungspräsentation der Neuen Pinakothek endet, nämlich bei der Kunst nach etwa dem Jahr 1900. Sie zählt mit ihren insgesamt über 20.000 Werke umfassenden Beständen zu den international führenden Institutionen für Malerei, Plastik, Fotografie und Neue Medien. Ihr Sammlungsspektrum reicht von den wichtigsten Avantgardebewegungen des frühen 20. Jahrhunderts bis in die unmittelbare Gegenwart. In dialogischen Vergleichen und individuellen Künstlerräumen werden formale und inhaltliche Fragestellungen der Moderne aufgezeigt. Sie spiegeln die veränderten Bedingungen einer durch Technologieoptimismus, Fortschrittskult und zugleich Krisenbewusstsein geprägten Zeit. Besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, dass die historischen Bedingtheiten des 20. und 21. Jahrhunderts in der Sammlungspräsentation sichtbar und beispielsweise die Einwirkungen von Krieg und Diktatur auf die Kunst vermittelt werden.Der kubistischen und futuristischen Neudefinition einer autonomen Kunst steht in der reichen Sammlung des Expressionismus die Frage nach den veränderten Bedingungen des Menschen in der Moderne gegenüber. Die Künstler der Brücke und des Blauen Reiter sowie Max Beckmann, der mit einer einzigartigen Werkdichte vertreten ist, vermitteln dies auf eindrucksvolle Weise, wie auch die moderne Fotografie, die durch August Sander, Albert Renger-Patzsch und Florence Henri repräsentiert wird. Die Bildfantasie und der formale Erfindungsreichtum von Pablo Picasso kommen in umfänglichen Werkgruppen ebenso zum Tragen wie die surrealistische Verrätselung der Welt bei Max Ernst, René Magritte und Salvador Dalí.
Wichtige Themen seit 1960, etwa die formale und inhaltliche Erweiterung des Kunstbegriffs, die Nobilitierung des Alltäglichen und die damit einhergehende Diskussion über die Gleichrangigkeit von Trivial- und Hochkultur stehen im Zentrum umfangreicher Werkblöcke von Joseph Beuys, Andy Warhol, Dan Flavin, Donald Judd, Georg Baselitz, Jeff Wall, Rosemarie Trockel und Anselm Kiefer. Die jüngsten Entwicklungen, die das traditionelle Gattungsverständnis erweitern, kommen besonders in Rauminstallation, Performance und Medienkunst zum Ausdruck (Pipilotti Rist, Wolfgang Tillmans). Hier wird die Präsentation häufiger verändert, ebenso wie in dem nahegelegenen, ebenfalls zu den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen gehörenden Museum Brandhorst.
Sammlung Moderne Kunst bewerten:
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Online-Sammlung der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen bewerten:
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Bildung & Vermittlung - Programm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
Vermittlung ist die Sprache des Museums. Die Pinakotheken schaffen Zugänge zu den Kunstwerken unserer Gesellschaft. Menschen werden angeregt, mitzumachen und mitzubestimmen. Die Auseinandersetzung mit publikumsrelevanten Inhalten anhand von Objekten findet ihren Ausdruck in verschiedensten Formaten – personal und medial.Kunst soll Fragen aufwerfen, provozieren, stimulieren und neue Horizonte eröffnen.
Kinder und Familien
Besonders an den Wochenenden und in den Ferien können Kinder und Familien in Führungen und Workshops gemeinsam Kunstwerke entdecken und selbst gestalterisch aktiv werden. Unsere Kreativhefte laden zum Mitmachen und Erforschen ein, unsere Audioangebote zum Lauschen und Staunen.
Jugend
Ob im Rahmen von Ausstellungen oder in unseren Sammlungen: Wir laden Jugendliche ein, in Workshops oder Projekten spannenden Kunstwerken aus acht Jahrhunderten zu begegnen und ihre eigenen Sichtweisen einzubringen. Von Leonardo bis Shrigley – von alten Maltechniken bis zu aktuellen Trickfilmen!
Erwachsene
Unter dem Motto „Originale erleben“ finden Sie vor Ort eine Vielzahl von unterschiedlichen Angeboten zu Themen der Sammlungen und Sonderausstellungen. Audioguides, Führungen, Dialoge, Workshops und vieles mehr begleiten Sie auf Ihren Rundgängen. Von Zuhause aus erkunden Sie unsere Live-Angebote im digitalen Raum: u.a. Live Chats oder die Online-Factory des Museum Brandhorst.
Kita und Schule
Neben den Programmen PIN.A und PIN.OCCHIO bietet auch das Museumspädagogische Zentrum (MPZ) ein umfangreiches Programm für Schulklassen aller Jahrgangsstufen und Schularten und für Gruppen aus Kindertageseinrichtungen an. Die dialogischen Themenführungen beziehen vielfältige Vermittlungsmethoden ein, um Kindern und Jugendlichen die aktive Begegnung mit den Exponaten zu ermöglichen. Viele Führungen können mit einem bildnerisch-kreativen Praxisteil im Praxisraum oder vor den Exponaten in den Ausstellungsräumen ergänzt werden. Zudem bietet das MPZ digitale Vermittlungsangebote direkt für das Klassenzimmer sowie Fortbildungen für Lehrkräfte und pädagogisches Fachpersonal an.
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Pinakothek der Moderne
Ein Haus, vier Museen: die Pinakothek der Moderne vereint vier Museen unter einem Dach! Die einzigartige Konstellation der Zusammenschau von Kunst, Graphik, Architektur sowie Design ermöglicht eine einzigartige multidisziplinäre Programmatik.Pinakothek der Moderne bewerten:
Bewertungen & Berichte Pinakothek der Moderne
- Ausstellungseröffnung: Can You Imagine?
- Ausstellungseröffnung: Can You Imagine?: Zu Gast am Bauhaus
- Ausstellungseröffnung: Die Nacht berührt die Erde
- Ausstellungseröffnung: German Design Graduates 2026: Make It Make Sense
- Conny Maier - Searching for Paradise
- Klarenbeek & Dros - Design of the Unusual
- Dana Schutz - Trouble and Appearance
- Between and Beyond
- Georg Baselitz (1938–2026)
- CONVIVIUM - Nahrungssysteme am Limit
- Robotic Worlds
- 100 Jahre - 100 Objekte
- Ins Freie
- Kitchen Culture
- Die Farbe von Glas
- Bildung & Vermittlung - Programm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
- Online-Sammlung der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen
- Sammlung Moderne Kunst
- Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts
- Kunst, Graphik, Architektur und Design
- Ausstellungseröffnung: In My Head - Künstlerische Positionen der Gegenwart
- Carrying
- Kate Newby: anything, anything
- Confrontations - Gegenüberstellungen aus der Sammlung
- Long Story Short
- Öffentliche Führungen
- Kinder- und Familienprogramm
- Sammlung Brandhorst - Lawler, Twombly, Warhol
- Cy Twombly im Museum Brandhorst
- Meister der Gegenwartskunst - Die Sammlung Brandhorst