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Aufführungen / Film Filmzentrum im Rechbauerkino Graz
Di 20.10.2026, 19:00 Uhr
Aufführungen / Theater JTK - Junges Theater Klagenfurt Klagenfurt, Karl-Marx-Straße 10/11
Aufführungen / Theater Orpheum Graz Graz, Orpheumgasse 8
Aufführungen | Oper

La Damnation de Faust

Oper Graz

Légende dramatique in vier Teilen (1846/1893) Text vom Komponisten und Almire Gandonnière nach „Faust I" von Johann Wolfgang von Goethe in der Übersetzung von Gérard de Nerval Hector Berlioz’ monumentales, von Goethes Faust I inspiriertes Höllenfahrtsdrama vereint Orchesterwucht, dämonische Chöre und himmlische Melodien zu einer beispiellosen symphonisch-dramatischen Mischform. Regisseur Lorenzo Fioroni – zuletzt mit Brittens War Requiem an der Oper Graz – bringt gemeinsam mit Johannes Braun am Pult der Grazer Philharmoniker Berlioz̛ ultimative Faust-Apokalypse in einer Rauminstallation des mehrfach preisgekrönten Bühnenbildners Sebastian Hannak auf die Bühne der Oper Graz. Nach den Trojanern, die von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu einer der zehn besten Produktionen des Jahres 2025 gekürt wurde, setzt die Oper Graz ihre Beschäftigung mit einem der faszinierendsten musikalischen Exzentriker des 19. Jahrhunderts fort. In seinem Meisterwerk aus dem Jahr 1846 zerteilt der französische Klangzauberer Berlioz Goethes Mythos in grell leuchtende Einzelvisionen und schafft mit seiner in den Mitteln maßlosen Künstlertragödie einen romantischen Gegenentwurf zum klassischen Vernunft-Natur-Dualismus der Goetheschen Vorlage. Für Regisseur Lorenzo Fioroni wird La Damnation de Faust zum Erkenntnisspiel: Die Sehnsucht nach Einfachheit, nach klarer Orientierung wird von der Gegenwart mit Überforderung und der Zumutung von Komplexität beantwortet. Die geplante Inszenierung begreift Berlioz’ eigenwilliges Werk als Aufforderung zu einem sinnlichen Denkexperiment, in dem der mythische Faust-Stoff neu befragt wird und zum Spiegel einer aus den Fugen geratenen Welt gerät. Inszenierung: Lorenzo Fioroni Choreographie: Louis Stiens Bühne: Sebastian Hannak Kostüme: Katharina Gault Licht: Sebastian Alphons Video: Christian Weißenberger Dramaturgie: Katharina John Chor & Zuatzchor: Johannes Köhler Singschul': Andrea Fournier Altersempfehlung: 16+ In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Aufführungen | Ballett

Follia!

Oper Graz

Broken Lines – La Folia Mit Musik von Bryce Dessner und Michio Woirgardt Zweiteiliger Tanzabend An einem Julitag im Jahr 1518 begann eine Frau durch Straßburgs Straßen zu tanzen. Sie tanzte tagelang. Bald hatte das Tanzfieber mehrere hundert Personen erfasst. – Worin liegt die Kraft einer kollektiven Hysterie, dass sie uns so vereinnahmen kann? Was veranlasst uns, mitzumachen bei diesem, aus der Distanz betrachtet, geradezu absurden Vorgang? Nach ihrer vom Publikum bejubelten Produktion Vom Verschwinden der Körper in der Saison 23/24 kehrt Choreographin Maura Morales zurück nach Graz und erkundet nun auf der Großen Bühne mit den Tänzer:innen von Ballett Graz in ihrer kraftvollen sinnlichen Körpersprache die soghafte Wirkung von Ekstase und Tanz – erneut zu den treibenden, rhythmischen, fast hypnotischen Klängen von Michio Woirgardt. Seit 2019 leiten die Choreographen Iratxe Ansa und Igor Bacovich ihre Compagnie Metamorphosis Dance in Madrid, mit der sie europaweit bei Festivals gastieren. Gemeinsam arbeiten sie als Gastchoreographen u. a. für das Ballett Basel, das Aterballetto in Italien oder das Royal Ballett Birmingham. Zum ersten Mal wird eine energiegeladene und furiose Arbeit des Duos in Österreich zu sehen sein. Altersempfehlung: 14+
Aufführungen | Ballett

Romeo und Julia

Oper Graz

Tanzabend in zwei Teilen nach dem Theaterstück von William Shakespeare Ballett in 4 Akten von Sergei Prokofiev, Adrian Piotrovsky, Leonid Lavrovsky und Sergei Radlov; Op. 64 (1935-36, rev. 1940) Eine Welt am Abgrund – zerstört, brutal und von knappen Ressourcen geprägt. Inmitten dieses Chaos treffen zwei junge Menschen aufeinander – und auf eine Liebe, die in dieser gnadenlosen Realität keinen Platz hat. Etienne Béchard verlegt Shakespeares zeitlose Tragödie in eine futuristische, postapokalyptische Welt und verschmilzt Prokofjews legendäre Musik mit einer kraftvollen, modernen Choreographie zu einem atemberaubenden Tanzereignis, in dem Leidenschaft auf Überlebensinstinkt trifft. Shakespeare meets Mad Max! »Kein steinern Bollwerk kann der Liebe wehren; und Liebe wagt, was irgend Liebe kann.« Unerbittlich tobt der Kampf zwischen den Clans der Montague und Capulet, tief sitzt der Hass in der von Gewalt geprägten Gesellschaft. In diesem Umfeld treffen zwei junge Menschen aufeinander und verlieben sich – doch wo Gewalt und Zerstörung herrschen, kann Liebe nicht bestehen. Mit Romeo und Julia gelang Sergej Prokofjew eine fesselnde Ballettmusik, deren Partitur feine musikalische Charakterstudien der beiden Liebenden liefert und durch rhythmische Komplexität sowie klangliche Intensität besticht. Prokofjews hochemotionalem Meisterwerk widmet sich der französische Choreograph Etienne Béchard, der in seinen Arbeiten zeitgenössischen Tanz, Theater und Akrobatik zu verbinden weiß und Shakespeares Drama aus einer heutigen Perspektive heraus befragt. Seine Choreographien führten Béchard bislang zum Ballet de l’Opéra du Rhin, den Grands Ballets Canadiens de Montréal und zu den Bühnen Bern. Erstmals stellt er sich heuer dem Grazer Publikum vor. Altersempfehlung: 12+ Choreographie: Etienne Béchard Bühne: Isabel Toccafondi Kostüme: Thomas Bradley Licht & Video: Tom Vincke Dramaturgie: Laura Bruckner
Aufführungen | Oper

La Bohème

Oper Graz

Oper in vier Bildern (1896) Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica, unter Mitwirkung von Giulio Ricordi und Giacomo Puccini nach „Scènes de la vie de bohème" (1845-1851) von Henri Murger und dem Drama „La Vie de bohème" (1849) von Henri Murger und Théodore Barrière Es wird bitterlich gefroren, heiß geliebt und dramatisch gestorben! Regisseur Tobias Ribitzki widmet sich nach Hoffmanns Erzählungen mit Giacomo Puccinis Meisterwerk La Bohème erneut einer Oper, die Künstlertum und Kunstschaffen in den Fokus stellt. Als eines der legendärsten Liebespaare überhaupt sind Ensemblemitglied Corina Koller (Mimì) und Pavel Petrov (Rodolfo) zu erleben. Am Pult ergründet Chefdirigent Vassilis Christopoulos Puccinis Lebensfreude, aber auch die tödliche Dramatik der Partitur. Der Dichter Rodolfo lebt trotz ständiger Geldsorgen ganz für die Kunst. Als ihm die ebenfalls mittellose Mimì begegnet, entzündet sich in ihm eine Leidenschaft, aus der der Künstler seine Inspiration zieht. Aber mit der Geliebten bricht auch die harte Realität über den Dichter herein: Mimì ist todkrank. Die erbarmungslose Lebenswirklichkeit und das sorglose Dasein als Bohemien geraten in einen unlösbaren Konflikt. Mit seiner vierten Oper setzte Puccini dem Künstlertum und der damit verbundenen Lebensart der Bohemiens ein weltberühmtes Denkmal. Der zum Zeitpunkt der Entstehung mittlerweile selbst wohlhabende Komponist fasste Henri Murgers Scènes de la vie de bohème in leidenschaftliche und anrührende Klänge, die zwischen intimem Kammerspiel und imposanten Massenszenen changieren. Regisseur Tobias Ribitzki deutet Puccinis Meisterwerk in sinnlichen Bildern als Reflexion über die Unbedingtheit des Künstlerdaseins und eine Liebe, die dagegen nicht anzukommen vermag. Inszenierung: Tobias Ribitzki Bühne & Kostüme: Stefan Rieckhoff Licht: Sebastian Alphons Dramaturgie: Christin Hagemann Chor: Johannes Köhler Singschul': Andrea Fournier Altersempfehlung: 12+ In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Aufführungen | Oper

La Bohème

Oper Graz

Oper in vier Akten Libretto vom Komponisten basierend auf Henri Murgers „Scènes de la vie de bohème" (1845-1851) Konzertante Aufführung Zwei Komponisten, ein Stoff – und ein musikalisches Duell, das Operngeschichte schrieb: Als Giacomo Puccini und Ruggero Leoncavallo fast zeitgleich Murgers Bohème. Szenen aus dem Pariser Leben vertonten, triumphierte am Ende Puccinis Version. Doch Leoncavallos La Bohème bleibt ein zu Unrecht vergessenes Kleinod. Höchste Zeit, diese »andere Bohème« neben ihrer bekannten Schwester unter der Musikalischen Leitung der jungen italienischen Dirigentin Daniela Musca neu zu entdecken! Der literaturaffine Leoncavallo erkannte das musikdramatische Potential von Murgers witzigen und geistreichen Episoden und entwarf ein Libretto, das er Puccini zur Vertonung anbot. Doch dieser lehnte ab. Als Leoncavallo ein Jahr später selbst damit begonnen hatte, seinen Text in Musik zu setzen, erfuhr er, dass sein Konkurrent und Kollege ebenfalls eine Bohème in Arbeit hatte. Dass Puccini sein Werk – mit zunächst mäßigem Erfolg – als Erster der Öffentlichkeit präsentierte, verhinderte, dass Leoncavallos fesselndes Klanggemälde, das hart zwischen Humor und Tragik wechselt und die Kulissenhaftigkeit der vorgeführten Lebenslust betont, langfristig ins Repertoire aufgenommen wurde. Mit seinen lebensnahen, stark an der literarischen Vorlage orientierten Figuren ist dem Komponisten des Bajazzo eine deutlich veristischere Charakterisierung der exzessiven, aber auch harten Lebensumstände des Pariser Künstlermilieus gelungen, und so offenbart die »unbekannte Bohème« eine berührende Alternative zum populären Klassiker, die den Vergleich mit dem Konkurrenten nicht zu scheuen braucht. Altersempfehlung: +14 In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Aufführungen | Oper

Così fan tutte

Stadttheater Klagenfurt

Premiere: 29.10.2026 ossia La scuola degli amanti / Libretto von Lorenzo da Ponte / In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Zwei liebende Paare kurz vor der Hochzeit: Fiordiligi und Guglielmo, Dorabella und Ferrando. So weit, so klar. Doch dass es nicht ganz so einfach bleiben wird, deutet Mozart schon in den »über Kreuz« komponierten Stimmlagen der Figuren an. Er verpartnert Sopran mit Bariton, Mezzosopran mit Tenor, und lässt so anklingen, dass hier möglicherweise etwas zusammen ist, was nicht zusammengehört. Dann genügt eine Versuchsanordnung des Philosophen Don Alfonso, um das fragile Gleichgewicht der Paare ins Wanken zu bringen. Im Bunde mit Guglielmo und Ferrando arrangiert er einen Partnertausch. Den Frauen wird erzählt, dass ihre zukünftigen Ehemänner in den Krieg ziehen müssten. Kurz darauf kehren die beiden verkleidet zurück, geben sich als Fremde aus und versuchen, die Verlobte des jeweils anderen für sich zu gewinnen … Wolfgang Amadeus Mozarts 1790 uraufgeführte Oper, die auf einem Libretto Lorenzo da Pontes basiert, führt virtuos Publikum und Figuren in die Irre. Kann es wirklich sein, dass die Frauen ihre verkleideten Männer nicht erkennen? Wer gehört denn nun wirklich zu wem? Wann passt ein Paar wirklich »gut« zusammen? Und ist ein inszenierter Partnertausch wirklich die geeignete Methode, um all diese Fragen zu beantworten? Geprägt vom Widerstreit barocker Affektkontrolle, Empfindsamkeit des Rokoko und Rationalismus der Aufklärung, wirft Mozarts und Da Pontes Meisterwerk Fragen auf, mit denen wir uns auch in einer Zeit sexueller Wahlfreiheit und angeblich unbegrenzter Möglichkeiten konfrontiert sehen. Viele scheinen den Glauben an die eine, wahre Begegnung verloren zu haben, doch die tiefe Sehnsucht nach Verzauberung und erfüllter Partnerschaft ist ungebrochen. MUSIKALISCHE LEITUNG: Michael Hofstetter REGIE: Nilufar K. Münzing BÜHNE: Britta Lammers KOSTÜME: Uta Gruber-Ballehr CHOREINSTUDIERUNG: Günter Wallner DRAMATURGIE: Markus Hänsel Altersempfehlung: ab 12 Jahren
Aufführungen | Komödie

Der Diener zweier Herren

Stadttheater Klagenfurt

Premiere: 8.10.2026 Il servitore di due padroni / Aus dem Italienischen von H. C. Artmann / Fassung von Herbert Wochinz In Männerkleidung und gemeinsam mit ihrem Diener Truffaldino macht sich Beatrice auf den Weg nach Venedig, um Florindo zu finden – ihren Geliebten, der zu Unrecht beschuldigt ist, ihren Bruder ermordet zu haben. So fügt es sich, dass beide im selben Wirtshaus landen, ohne jedoch voneinander zu wissen: der Beginn eines Spiels, das schnell außer Kontrolle gerät. Denn Truffaldino, nicht mehr jung und stets knapp bei Kasse, nimmt kurzerhand einen zweiten Dienst an – bei Florindo. Zwei Herren, doppelter Lohn, doppeltes Risiko. Zwischen Aufträgen, Missverständnissen und Lügen lässt sich das Leben rasch nicht mehr sauber organisieren. Zudem sind die Geschäfte der angesehenen Bürger*innen Venedigs undurchsichtiger als das Wasser in der Lagune. Und auch Smeraldina, Dienerin wie er, und wie er nicht auf den Mund gefallen, durchkreuzt, hält dagegen und lässt sich schon gar nicht leicht einkochen – und gibt so dem Spiel eine eigene Richtung … In Carlo Goldonis "Der Diener zweier Herren", 1746 uraufgeführt, erreicht die volkstümliche Commedia dell’arte einen Höhepunkt, an dem aus deren Improvisation Form wird, ohne die Leichtigkeit einzubüßen. Wir spielen die rasante Fassung von H. C. Artmann und Herbert Wochinz, deren enge Zusammenarbeit, u. a. für die Komödienspiele Porcia, in den 1950er Jahren am Tonhof in Maria Saal gedieh. Sie vereint italienische Lebendigkeit mit österreichischer Sprachlust und -kunst. So spannt unser phantastisches Komödien-Ensemble, Publikumslieblinge allesamt und um keine Lazzi verlegen, gemeinsam mit Klagenfurt-Debütant Ronny Jakubaschk, einen trefflichen Bogen von Venedigs Lagune an den Wörthersee. Die Matinee zu "Der Diener zweier Herren" wird übrigens ganz im Zeichen des legendären Theatermachers Herbert Wochinz stehen! Details finden Sie auf unserer Website. REGIE: Ronny Jakubaschk BÜHNE: Pascal Seibicke KOSTÜME UND MASKEN: Cornelius Reitmayr MUSIK: Manuel Thielen DRAMATURGIE: Hans Mrak
Aufführungen | Oper

Aida

Stadttheater Klagenfurt

Premiere: 17.9.2026 Libretto von Antonio Ghislanzoni nach einem Szenario von François Auguste Ferdinand Mariette / In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Große Melodien, prunkvolleMassenszenen, ein exotischer Handlungsort – das sind die Zutaten, die Giuseppe Verdis Spätwerk Aida seit über 150 Jahren zu einer der faszinierendsten Schöpfungen der Opernliteratur machen. Doch der szenische und musikalische Bombast bildet den Hintergrund für ein einfühlsames Plädoyer, das – in den Worten Dmitri Schostakowitschs – »die Unterdrücker entlarvt und Mitleid mit den Opfern wachruft«. Den Auftrag zur Komposition der Oper erteilte 1869 der Vizekönig von Ägypten, Ismail Pascha, der die uralte Geschichte seines Landes in den Dienst der Verherrlichung seiner Dynastie stellen und mit dem Namen des berühmtesten Komponisten seiner Zeit schmücken wollte. Verdi, seit jeher ausgesprochen skeptisch gegenüber allen Formen institutionalisierter Macht, ließ sich ungern vor diesen politischen Karren spannen, erkannte aber das theatrale Potential des Stoffes. Im Zentrum der Handlung steht der ägyptische Feldherr Radamès. Im Konflikt zwischen seiner Liebe zur äthiopischen Prinzessin Aida, deren Volk er militärisch besiegt hat, und seinen politischen Pflichten kann er weder der einen noch der anderen Seite gerecht werden. Mit musikalischer Feinzeichnung auf der einen und pompöser Staatsinszenierung auf der anderen Seite zeigt Verdi, wie Liebe und Vertrauen in der Gewalt eines unbarmherzigen Machtapparates nur um den Preis des Todes bestehen können. Inszenieren wird dieses Wechselspiel aus großem Politdrama und intimem Kammerspiel Intendant Aron Stiehl, die musikalische Leitung hat Chefdirigent Chin-Chao Lin inne. Bühnenbild und Kostüme werden von den hauseigenen Künstler*innen Thomas Stingl und Emmanuela Cossar entworfen. Altersempfehlung: ab 12 Jahren
Aufführungen | Kabarett

Hader on Ice – 2026

Stadttheater Klagenfurt

Immer is irgendwas. Entweder die Fiaß schlafen mir ein. Oder sie jucken. Dann krieg i wieder ka Luft, wenn i schneller geh. Das Essen schmeckt mir nimmer, der Sex ist fad, die Hosen sind z’eng. Was is das bitte? – Des muss alles dieser Klimawandel sein, oder? Und die Pflanzen! Die werd’n jetzt auch schon deppert. Die spinnen, die Pflanzen! Die wachsen jetzt alles zua! Seit i nimmer aus’n Haus geh. Meine Theorie is, die Pflanzen woll’n die Herrschaft über den Planeten zurück. Die sind alle miteinander unterirdisch verbunden über ihre Wurzeln. Weltweit! Die Pflanzen hab’n einen geheimen Plan. Sie wollen die totale Zerstörung der abendländischen Kultur und des österreichischen Volks-Rock’n’Roll. Das soll alles ersetzt werden durch äh Photosynthese.
Aufführungen | Oper

Opern auf Bayrisch

Stadttheater Klagenfurt

Mit Monika Gruber, Gerd Anthoff, Michael Lerchenberg, Musikensemble »Opern auf Bayrisch« Die bayerischen Schauspielstars Gerd Anthoff, Monika Gruber und Michael Lerchenberg präsentieren dem Publikum humorvolle, freche und charmante Umdeutungen weltberühmter Opern und bringen sie gemeinsam mit dem Percussionisten Philipp Jungk und dem Musikensemble »Opern auf Bayrisch« (Mitglieder der großen Münchner Orchester) unter der Leitung von Andreas Kowalewitz mit viel Witz und Leidenschaft zur Aufführung. Oper einmal anders: Nicht gesungen, sondern in original bayrischer Mundart gesprochen, kommen diese Opernparodien daher und nehmen bekannte und beliebte Opern dabei gehörig auf die Schippe.
Aufführungen

neue Veranstaltung

Stadttheater Klagenfurt

Aufführungen | Tanz

Modern Times

Oper Graz

Dreiteiliger Tanzabend Mit Musik von Benjamin Magnin, Davidson Jaconello und Hodei Iriarte Kaperotxipi »Tempo! Tempo!« – Drei sehr unterschiedliche Choreograph:innen beschäftigen sich aus verschiedenen Blickwinkeln mit der hektischen Schnelllebigkeit unserer Zeit, mit dem, was uns bisweilen atemlos antreibt, immer neue Herausforderungen zu bestehen. Sie setzen dem allerdings auch die Kraft der Ruhe und Entschleunigung entgegen. In einem seiner berühmtesten Filme – Modern Times (Moderne Zeiten) – kämpft Charlie Chaplin am Fließband einer Maschinenfabrik verzweifelt gegen die Monotonie seiner Arbeit. In einer Szene gerät er in ein überdimensional großes Räderwerk und dreht dabei immer noch brav die Schrauben fest – ein Sinnbild für die moderne Arbeitswelt und für die Macht ihrer Maschinen über den Menschen. Auch wir in unseren heutigen »modernen Zeiten« sind Getriebene. Ausruhen oder einmal die Seele baumeln zu lassen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, können viele gar nicht mehr. Jede freie Minute ist voll mit Aufgaben und Terminen: Verlangt wird immer mehr in immer kürzerer Zeit. Auch soziale Netzwerke tragen ihren Anteil dazu bei. Tanz lebt vom Tempo – aber auch von der Ruhe. Der Tanzabend Modern Times wirft einen bewegten Blick auf den Rhythmus des Lebens und seine Wechsel. Altersempfehlung: 12+
Aufführungen | Operette

Der Rosenkavalier

Oper Graz

Komödie für Musik in drei Aufzügen (1911) Text von Hugo von Hofmannsthal Philipp M. Krenn, Regisseur von Schlaflos in der Spielzeit 2023/24, inszeniert Richard Strauss’ und Hugo von Hofmannsthals melancholischen Welterfolg, in dem die schwebenden Walzermelodien genauso historische Fiktion sind wie das zeitlose Gesellschaftsbild voller Überheblichkeit, Standesdünkel, kalkulierter Ränke und komplexer Amouren. Als Marschallin kehrt die gefeierte ungarische Sopranistin Polina Pastirchak, als Sophie das ehemalige Ensemblemitglied Tetiana Miyus an die Oper Graz zurück. An ihrer Seite: Publikumsliebling Wilfried Zelinka als Ochs von Lerchenau. Als leichte Mozart’sche Spieloper, als heiteres Konversationsstuck geplant, steckt der Rosenkavalier voller Lebenseinsicht und Schabernack. Strauss’ beliebte Walzer sind eine musikalische Projektion auf ein 18. Jahrhundert, in dem dieser Tanz noch weitgehend unbekannt war. Auch die Rosenübergabe durch einen jungen Kavalier entstammt der Fantasie eines Autors, der nach der gemeinsamen erfolgreichen Elektra auf den Wunsch Richard Strauss’ einging, zusammen ein völlig neues Werk zu schaffen. Ihr Briefwechsel spiegelt das intensive Ringen des feinsinnigen, hypersensiblen Hofmannsthal mit dem bodenständig bajuwarischen Strauss wider, und ihre oft leidenschaftlich ausgetragenen Meinungsverschiedenheiten, die zu einer der produktivsten Zusammenarbeiten im Bereich des Musiktheaters führten. Die blutjunge, neureiche Sophie soll den grobschlächtigen Baron Ochs auf Lerchenau heiraten, ein Geschäft auf Gegenseitigkeit: junges Geld gegen alten Adel! Die Sache geht gründlich schief, denn der titelgebende Brautwerber – gleichzeitig jugendlicher Geliebter einer alternden Marschallin – verliebt sich in die umworbene Braut und umgekehrt. Ein Werk, dessen Aktualität in der charmant-liebevollen Darstellung der komplexen menschlichen Verbindungen besteht, und darin, die Wahrnehmung von Zeit in einer bisweilen als Endzeit empfundenen Epoche zum Thema zu machen. Musikalische Leitung: Vassilis Christopoulos / Marius Burkert Inszenierung: Philipp M. Krenn Bühne: Momme Hinrichs Kostüme: Eva Maria Dessecker Licht: Andreas Fuchs Video: Sarah Kreuz / Thomas Achitz Dramaturgie: Katharina John Chor: Johannes Köhler Singschul': Andrea Fournier Altersempfehlung: 13+ In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln Nachklang: Mittwoch, 13. Mai, 22.15 Uhr, Café Stolz
Aufführungen | Musical

Pretty Woman - Das Musical

Oper Graz

Die romantischste Liebeskomödie der 90er Jahre erstmals in Österreich! Mit über elf Millionen Kinozuschauer*innen im deutschsprachigen Raum erlangte Pretty Woman Kult-Status und machte Julia Roberts und Richard Gere zu Weltstars. Auch der gleichnamige Titel-Song von Roy Orbison wurde zu einem Grammyprämierten Nr. 1-Hit mit Ohrwurm-Garantie. Nun gastiert die turbulente Liebesgeschichte um das ungleiche Paar Vivian und Edward erstmals in Österreich! Erleben Sie Pretty Woman – Das Musical als romantisches, humorvolles und mitreißendes Bühnenereignis mit der Musik von Weltstar Bryan Adams. Eine unerwartete Liebesgeschichte und ein ikonischer Moment der Filmgeschichte Edward und Vivian – zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein können. Er, ein wohlhabender und erfolgreicher Geschäftsmann. Sie, eine junge Frau, die sich als Prostituierte durch das Leben schlägt. Dieser Gegensatz verleiht der unerwarteten Liebesgeschichte seine zeitlose Magie, welche bis heute Generationen von Zuschauer*innen verzaubert. Tauchen Sie ein in eine Welt voller Glanz, Glamour und Romantik und verlieben Sie sich in einen ikonischen Moment der Filmgeschichte neu: wenn Vivian ihre schwarzen Lackstiefel gegen das legendäre rote Kleid tauscht… Erleben Sie Pretty Woman – Das Musical mit einem Soundtrack, der garantiert Ohrwürmer hinterlässt und emotionalen Höhepunkten, die Sie noch lange berühren werden. Weitere Informationen unter www.limelight-live.de. in deutscher Sprache
Aufführungen | Tanz

Movers - die junge Tanzcompany

Oper Graz

Unter dem Titel Electric Touch ist die junge Tanzcompany der Oper Graz auch in diesem Jahr wieder an drei Terminen auf der Studiobühne zu erleben. Samstag, 20. Juni, 19 Uhr und Sonntag, 21. Juni, 15 & 17 Uhr, Studiobühne Tickets sind erhältlich im Ticketzentrum am Kaiser-Josef-Platz sowie online! Electric Touch ist die dritte zeitgenössische Choreographie der Movers, der jungen Tanzcompany der Oper Graz. Kommunikation im digitalen Zeitalter findet rasant neue Wege des Austausches. Smartphones, Emojis, Social Media und künstliche Intelligenzen verändern oder ersetzen zunehmend zwischenmenschliche Begegnungen und körperliche Nähe. Die Tänzerinnen des Movers Ensemble erforschen die Auswirkungen technologischer Vernetzung auf Beziehungen, Identität und Kontrolle. Hat die Entwicklung des Affen zum Homo sapiens es Millionen von Jahren gebraucht, scheint es im Vergleich nur ein schnelles Augenzwinkern zu sein, dass Roboter und virtuelle Avatare mitten im 21. Jahrhundert präsent sind. Es wird der Blick in eine Zukunft gewagt, in der künstliche Intelligenzen beginnen, die Menschheit zu dominieren. Wer behält die Oberhand? Choreographie: Arthur Haas & Movers Ensemble Musik: Peter Zotter Video: Christian Weißenberger Licht: Johannes Schadl Tänzerinnen: Yelyzaveta Chernova / Florentina Gross / Antonia Hauboldt / Sylena Herbst / Elsa Kurz / Heidi Kurz / Sarah Schörkmayer
Aufführungen | Oper

Hoffmanns Erzählungen

Oper Graz

Opéra-fantastique in fünf Akten (1881) Libretto von Jules Barbier nach dem gleichnamigen Theaterstück von Jules Barbier und Michel Carré Mit dem wohl berühmtesten Fragment der Opernliteratur stellen sich gleich vier Regieteams erstmals an der Oper Graz vor und tauchen mit ganz verschiedenen künstlerischen Ansätzen – Filmanimation, Puppenspiel und choreographisch bewegte Körper – in ästhetisch völlig unterschiedliche Universen ein. In drei Episoden entspinnen sich schillernde Welten voller fantastischer Figuren und Begebenheiten. Immer im Zentrum des Geschehens als Protagonist und gleichzeitig Schöpfer der Szenerien: der Dichter selbst. Mit Hoffmanns Erzählungen, basierend auf Erzählungen E. T. A. Hoffmanns, eines der prägendsten Schriftsteller der Schwarzen Romantik, entwarf Jacques Offenbach eine Parabel des künstlerischen Schaffens und Scheiterns – und ein Werk, das er unvollendet hinterlassen musste, weil er vor dessen Fertigstellung verstarb. Der Vorhang öffnet sich, eine Kerze wird entzündet, und der Dichter Hoffmann beginnt zu erzählen. Gemeinsam mit ihm und der Muse, die seine Inspiration immer wieder vor dem Versiegen bewahrt, taucht das Publikum ein in die skurril-phantastischen Erzählungen des Dichters – und ihre Umsetzung durch vier ganz unterschiedliche Künstler:innen: Das Universum der mechanischen Puppe Olympia entfesselt die britische Theatergruppe „1927“, deren Arbeiten (u. a. für die Komische Oper Berlin, die Salzburger Festspiele oder das Burgtheater Wien) durch die Kombination von Filmanimation und live acting staunen machen. Der aus Australien stammende Puppenspieler Neville Tranter haucht mit lebensgroßen bizarren Klappmaulpuppen, von Sänger:innen und Puppenspieler: innen gemeinsam geführt, der Welt der Sängerin Antonia Leben ein. Und die niederländische Choreographin Nanine Linning, in deren Arbeiten Tanz und Design, Video und Bildende Kunst im Sinne eines Gesamtkunstwerkes nahtlos ineinander übergehen, widmet sich der Erzählung rund um die verführerische Kurtisane Giulietta in einem vor Sinnlichkeit vibrierenden Venedig. Regisseur Tobias Ribitzki und Bühnenbildner Stefan Rieckhoff sorgen für den äußeren und inneren Rahmen einer phantastischen Reise, die das Publikum durch immer neue Bildwelten trägt. Musikalische Leitung: Johannes Braun Inszenierung: 1927 / Nanine Linning / Neville John Tranter / Tobias Ribitzki Bühne: Stefan Rieckhoff Kostüme: Irina Shaposhnikova / Silke Fischer Licht: Sebastian Alphons Dramaturgie: Christin Hagemann Chor & Extrachor: Johannes Köhler Altersempfehlung: 13+ In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln Koproduktion mit der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf
Aufführungen | Ballett

Formen in Bewegung

Oper Graz

für alle ab 15 Jahren Wassily Kandinsky glaubte, dass Farben klingen und Formen sich bewegen – dass das Abstrakte eine eigene innere Kraft besitzt, die unmittelbar spürbar ist. Was geschieht, wenn diese Idee den Körper erreicht? Wenn ein Kreis nicht gezeichnet, sondern gegangen wird, eine Diagonale nicht gemalt, sondern gespannt? In Formen in Bewegung übersetzen die Tänzer:innen des Community Dance der Oper Graz genau diese Frage in Tanz. Dabei treten nicht nur Formen in Beziehung zueinander, sondern Menschen: Manche suchen Nähe und finden sie nicht, manche weichen aus, manche drängen sich auf, manche verfehlen sich – und manche finden, ganz langsam, eine Verbindung, die zu ihnen passt. Die Bewegung macht sichtbar, was sonst unsichtbar bleibt. Wie Kandinsky, der von unverbundenen, unruhigen Elementen zu einer Harmonie aus Formen, Linien und Energien gelangt, unternimmt auch dieses Stück eine Reise: vom Chaos zur Komposition. Jede Spielzeit bietet die Oper Graz allen Menschen ab 15 Jahren, die Freude an Tanz und Bewegung haben, die Möglichkeit, am Tanzvermittlungsformat Community Dance teilzunehmen. In wöchentlichen Proben wird gemeinsam getanzt, improvisiert und eine eigene Bewegungssprache entwickelt, aus der ein Tanzstück entsteht, das abschließend auf die Bühne gebracht wird. Der generationsübergreifende und barrierefreie Zugang erlaubt es Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und körperlichen Fähigkeiten, miteinander in Kontakt zu treten und Tanz als Sprache zu nutzen, die Barrieren überwindet und Gemeinschaft stiftet. Mit der Absicht, Tanz so zugänglich wie möglich zu gestalten, ist es für die gemeinsamen Leiter des Formats, Tanzvermittler Mattia Scassellati und Tänzer des Ballett Graz Giulio Panzi eine Grundprämisse, dass keine Tanzvorkenntnisse erforderlich sein sollten. Konzept + Choreographie: Mattia Scassellati / Giulio Panzi Dramaturgie: Mattia Scassellati Licht: Johannes Schadl Sound-und Tondesign: Polystructure
Aufführungen | Oper

Castor et Pollux

Oper Graz

Tragédie mise en musique in fünf Akten (2. Fassung: 1754) Libretto von Pierre-Joseph Bernard (genannt Gentil-Bernard) Vier Menschen, die durch die Hölle ihrer eigenen Gefühle gehen, sind das Zentrum von Jean-Philippe Rameaus Meisterwerk Castor et Pollux. Choreographin und Regisseurin Nanine Linning, dem Grazer Publikum bereits als Regisseurin des Giulietta-Akts von Hoffmanns Erzählungen in der Spielzeit 2023/24 bekannt, lässt die der französischen Barockoper immanenten Elemente Tanz und Musiktheater erneut ineinanderfließen. Als künstlerischer Partner auf der Reise in die menschlichen Abgründe steht ihr mit Bernhard Forck ein Spezialist für Alte Musik zur Seite. Télaïre ist Pollux versprochen, liebt aber genau wie Phébé Pollux’ Bruder Castor. Pollux wiederum liebt Télaïre ... – Der Ausgangskonflikt von Rameaus dritter Oper ist schlicht unlösbar. Zwar gibt Pollux Télaïre für den geliebten Bruder frei, dieser fällt aber kurz darauf in einem Kampf, den die eifersüchtige Phébé provoziert hat. Damit Castor und Télaïre dennoch vereint sein können, fasst Pollux den Entschluss, seinen Bruder aus der Unterwelt zurückzuholen. Dafür aber muss er ein großes Opfer bringen und selbst in der Unterwelt verbleiben. Und Phébés Liebe zu Castor brennt nach wie vor … Der Gang in die Unterwelt, um einen geliebten Menschen wieder ins Diesseits zurückzuholen, ist ein berühmter Topos der Weltliteratur. Wie schon in einer der ersten Opern der Musikgeschichte, Monteverdis L’Orfeo, nutzt auch Rameau diesen Topos, um ein inneres Seelengemälde seiner vier Protagonist:innen zu zeichnen. Dabei setzt er auf eine ausgefeilte und unkonventionelle Harmonik und den Einsatz differenzierter Klangfarben, womit er die französische Oper nach Lully geradezu revolutionierte. Nach der Uraufführung 1737 unterzog der Komponist die Tragédie mise en musique einer tiefgreifenden, die Handlung straffenden Überarbeitung, die in ihrer 2. Fassung 1754 einen bahnbrechenden Erfolg feiern sollte – und sicherlich nicht zuletzt dazu beitrug, dass Camille Saint-Saëns über 100 Jahre später urteilte: »Der unsterbliche Rameau ist das größte musikalische Genie, das Frankreich je hervorgebracht hat.« Musikalische Leitung: Bernhard Forck Inszenierung: Nanine Linning Bühne: Van Veen & Mus Kostüme: Irina Shaposhnikova Licht: Sebastian Alphons Video: Van Veen & Mus / Jip Mus Video Spezialeffekte: Alfred Martinez Dramaturgie: Christin Hagemann Chor: Johannes Köhler In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln Altersempfehlung: +14 Vor der Premiere: Sonntag, 22. März, 11 Uhr, Studiobühne Kostprobe: Donnerstag, 02. April, 18.30 Uhr Nachklang: Donnerstag, 16. April, 22.15 Uhr, Café Stolz Nachklang XXL: Freitag, 29. Mai, 22.15 Uhr, Café Stolz
Aufführungen | Musiktheater

Xochiya­oyotl

Styriarte

Körper und Klang bewegen uns in der neuen Musiktheater-Produktion der Styriarte in Kooperation mit der Münchener Biennale. Im versunkenen Reich der Azteken spüren wir gemeinsam der Mystik ritueller Kampfkunst nach. Musiktheater zwischen Mythos und Erinnerung In der Welt der Azteken, in der die Götter von den Menschen ernährt wurden, wird ein Kind darauf trainiert, im Krieg zu kämpfen und mit seinem Leben den Sonnengott Huitzilopochtli zu erhalten. „Xochiyaoyotl“ – übersetzt „Blumenkriege“ – erinnert an die Rituale aztekischer Kampfkunstpraktiken, die durch die spanische Eroberung ausgelöscht wurden. Wir können uns nur noch vorstellen, wie diese Kampftechnik aussah, mit der jede Nacht aufs Neue der Glauben an einen Morgen herausgefordert wurde. David Camargo, Amauta García und Maximiliano Soto Mayorga entwickeln ein Musiktheater zwischen Mythos und Erinnerung, in dem Musik, Raum und Performance aus der Präsenz musikalischer Körper in kämpfenden Posen hervorgehen. Laure-Catherine Beyers, Sopran Johannes Wieners, Countertenor Mathias Lachenmayr & Daan Wilms, Percussion Paula La Loggia Haeni, Kontrabass-Klarinette Johannes Öllinger, E-Gitarre Myriam García Fidalgo, Cello Komposition: Maximiliano A. Soto Mayorga Bühnen-, Kostüm- und Instrumentendesign: David Camargo Libretto, Video, Dramaturgie: Amauta García Dramaturg: Julian Kämper Dauer: Rund 55 Minuten ohne Pause Intro: 20 Minuten vor Vorstellungsbeginn erzählen wir Ihnen im Foyer etwas zur Geschichte des Abends. Tickets: Preis: EUR 39 (Freie Platzwahl) Ermäßigungen: U27 (für alle unter 27) & Ö1 Intro: 50 % Ermäßigung Ö1 Club & Standard Abo: 10 % Ermäßigung Speziell für Schulen Vorstellung am Vormittag: FR, 3. Juli, 11 Uhr Preis: EUR 6 Buchung und Info direkt im Styriarte-Kartenbüro T +43 316 825 000 | E tickets@styriarte.com Eine Koproduktion der Styriarte mit der Münchener Biennale, in Kooperation mit schwere reiter/scope München. „Xochiyaoyotl“ ist das Gewinnerprojekt des OPEN CALLS der Münchener Biennale und der Styriarte zum Thema „Martial Arts“. Die Produktion wurde aus 85 Einreichungen von einer internationalen Jury, bestehend aus Carola Bauckholt, Kenny Savelson, Vigdís Jakobsdóttir, Martin Minarik, Sarah Maria Sun, Óscar Escudero und Toshiki Okada, ausgewählt.
Aufführungen | Schauspiel

Rose

Stadttheater Klagenfurt

Rose ist die Lebensgeschichte einer Jüdin im ausgehenden 20. Jahrhundert, die Geschichte einer Frau voll Weisheit, Lebenskraft und Humor. Das Stück erzählt vom Untergang der jiddischen Kultur, von der Kluft zwischen liberalen und orthodoxen Israelis und der Entfremdung zwischen Israelis und Juden aus der Diaspora. Ein spannender, berührender und doch humorvoller Monologabend über das 20. Jahrhundert und seine Auswirkungen auf unsere Zeit – von und mit Andrea Eckert in der Regie von Ruth Brauer-Kvam. Rose überlebt als einzige ihrer Familie den Holocaust und findet in Amerika ein neues Zuhause. Ihr Sohn wandert nach Israel aus, ihr Enkel wird eines Tages unter dem Einfluss ultraorthodoxer Siedler ein palästinensisches Mädchen erschießen. Rose ist ein zutiefst menschliches Stück über Trauer, Erinnerung und Traumata, die von einer Generation zur anderen weitergereicht werden. Regie: Ruth Brauer-Kvam Video: Lukas Wögerer Bühne: Alina Helal Assistenz: Nina Dafert mit: Andrea Eckert Premiere: Di, 19.05.2026 Dernière: Do, 21.05.2026 Karten: Euro 35,– / Euro 17,50 erm.

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