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Aufführungen / Theater Stadttheater Klagenfurt Klagenfurt, Theaterplatz, 4
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Aufführungen | Musical

Disney Die Schöne und das Biest

Opernhaus Graz

Es ist einer der größten Erfolge aus dem Hause Disney: Als Zeichentrickfilm begeisterte Die Schöne und das Biest mit seinem phänomenalen, mehrfach Grammy- und Oscar-prämierten Soundtrack das Publikum und auch die Realverfilmung mit Emma Watson stürmte weltweit die Kinocharts. Als Musical eroberte das zauberhafte Märchen vom Broadway aus genauso erfolgreich die Herzen der Fans: Weltweit haben mehr als 25 Millionen Menschen mit Belle und dem Biest gelebt, gelitten und vor allem geliebt. Jetzt ist das Musical in der Originalfassung endlich wieder auf Tour! Freuen Sie sich auf das wunderbare Märchenerlebnis mit seinen fabelhaften Darstellern, ausgefeilten Tanzszenen, farbenprächtigen Bildern und seiner gefühlvollen Musik. Mit viel Liebe auf die Bühne gebracht Disney Die Schöne und das Biest begeistert mit seiner ebenso farbenfrohen wie prachtvollen Ausstattung und macht das romantische Märchen zu einem unvergleichlichen Erlebnis. Das vielseitige Ensemble sprüht vor Energie und begeistert mit wirbelnden Tanzszenen und hinreißendem Gesang. An seiner Seite spielt das mit 21 Musikern besetzte Orchester und verzaubert mit wunderbaren Klassikern wie „Märchen schreibt die Zeit“. Liebevoll werden die Disney-Charaktere in der Inszenierung des Budapester Operettentheaters zum Leben erweckt, von der mutigen Belle über das verzauberte Biest bis hin zur charmanten Dienerschaft: Voller Eifer schmieden Madame Pottine, Herr von Unruh und der Kerzenständer Lumière Verkupplungspläne, um den bösen Zauber zu bannen. Doch so schnell ist aus einem Ungeheuer kein Gentleman gemacht… Sprechende Kerzenleuchter, verzauberte Stehuhren und singende Teekannen entführen in eine Welt, die unendlich viel Stoff zum Träumen und Lachen birgt. Weitere Informationen und Bilder zur Show finden Sie im Internet unter: www.die-schoene-und-das-biest-musical.de
Aufführungen | Ballett

Im Fluss

Opernhaus Graz

Eine Kooperation mit der Kunstuniversität Graz So wie sich die Mur durch Graz schlängelt, verbinden sich unsere Bewegungen mit der Musik zu ihrem ganz eigenen Fluss. Jede Bewegung, jede Musik hat ihren eigenen „Fluss“. Diese spezielle Dynamik steht bei dieser Produktion im Zentrum unseres Interesses und ist Inspirationsquelle, auch außerhalb der Oper Graz den Stadtraum mit Tanz zu erfüllen. So wie jedes Instrument der Alten Musik seinen eigenen Klang hat, entwickeln die Tänzerinnen und Tänzer in ihren Choreographien für sich und ihre Kolleginnen und Kollegen eine eigene Sprache, verbinden sich mit der Musik und dem ganz eigenen Tempo des Wassers. In Zusammenarbeit mit den Studierenden des Instituts für Alte Musik und Aufführungspraxis werden wir Tanz-Miniaturen in der Stadt zusammenfließen lassen. Bei Schlechtwetter findet die Veranstaltung am Sonntag, 26. Juni um 12.00 statt. Wetterbedingte Absagen werden spätestens 2 Stunden vor Vorstellungsbeginn bekanntgegeben.
Aufführungen | Ballett

Schwanengesang

Opernhaus Graz

In den letzten Monaten seines Lebens vertont Franz Schubert 1828 insgesamt 13 Gedichte von Ludwig Rellstab und Heinrich Heine, welchen der Wiener Verleger Tobias Haslinger noch ein 14. Lied („Die Taubenpost“, auf ein Gedicht von Johann Gabriel Seidl) hintanstellt, um diese Zusammenstellung unter dem verkaufsträchtigen Titel „Schwanengesang“ noch im Todesjahr des Komponisten zu veröffentlichen. Gerade im Kontrast zwischen dem resümierend-retrospektiven Tonfall der Rellstab-Vertonungen und der neuen Ausdrucksmöglichkeiten der Stimme auskostenden Innovation der Heine-Lieder liegt der besondere Reiz dieser Lieder, denen – auch wenn es bloß die Willkür eines Verlegers war – durch „Die Taubenpost“ ein versöhnliches Ende verliehen wird. Seit knapp zwei Jahrzehnten hat Wilfried Zelinka im Ensemble der Oper Graz die hiesige Opernlandschaft maßgeblich geprägt. Nun interpretiert er Franz Schuberts „Schwanengesang“ und löst sich, dank der von Andreas Heise eigens für das Ballett der Oper Graz choreographierten Umsetzung des Liederzyklus, von seiner starren Position nebst dem Flügel. Nach dem überwältigenden Erfolg mit „Sandmann“ arbeitet Andreas Heise erneut mit dem Ballett der Oper Graz, um sich hier choreographisch mit einem seiner bevorzugten Komponisten, dessen „Winterreise“ er bereits umgesetzt hat, zu beschäftigen. Choreographie: Andreas Heise Kostüme: Louise Flanagan Licht: Johannes Schadl Dramaturgie: Bernd Krispin Gesang: Wilfried Zelinka Klavier: Emiliano Greizerstein Empfohlen ab 8 Jahren.
Aufführungen | Oper

Zeit. Vergänglich

Opernhaus Graz

Opern der Zukunft Eine Koproduktion der Oper Graz und der Kunstuniversität Graz Seit 2007 kooperieren die Oper Graz und die Kunstuniversität Graz, um deren Kompositionsstudierenden die Möglichkeit zu eröffnen, unter der Anleitung ihrer Lehrenden einen Beitrag zur vielleicht herausforderndsten musikalischen Gattung – zur Oper – zu verfassen. 2022 treffen die Oper einer südkoreanischen Komponistin auf die Werke ihrer Kollegen aus der Türkei, aus Ungarn und aus Spanien, wobei das Herantreten der vier, da es die stilistische Vielfalt der Gattung auskostet, höchst unterschiedlich ist. So sind an einem Abend literaturgeprägte Zugänge zur Oper ebenso zu erleben wie eine interdisziplinär formulierte Aufforderung an das Publikum, sich seinen eigenen Erfahrungen zu stellen. Christoph Zauner obliegt es auch 2022, das Projekt „Opern der Zukunft“ unter dem Titel „Zeit. Vergänglich“ zu einem packenden, die Lebenskraft der Gattung Oper bejahenden Theaterabend zu vereinen. Glücklich, die wissen, dass hinter allen Sprachen das Unsägliche steht Musik von Joan Gómez Alemany Nach ausgesuchten Texten von Rainer Maria Rilke, Friedrich Hölderlin, Novalis, Angelus Silesius und Fernando de Rojas („La Celestina“) In deutscher und spanischer Sprache Joan Gómez Alemanys Oper ist ein Musiktheater der Ideen, Klänge, Videos und Bilder, ein interdisziplinäres Projekt, das über das Konzept der Sprachen reflektiert. Die drei großen Errungenschaften der Menschheit – die Kunst, die Religion und die Philosophie –, mittels derer sich der Mensch die Welt erklärt, sind das Thema der Oper. Das Publikum ist herausgefordert, auf seine eigenen Erfahrungen zurückzugreifen, denn erst dadurch ist die Entschlüsselung der Geschehnisse, aber auch der großen Fragen der Menschheit möglich und vor allem gewollter Weise individuell. Solus Musik von Ármin Czervenák Nach ausgesuchten Texten von Rainer Maria Rilke und Friedrich Nietzsche In deutscher Sprache „Solus“ (lat. für „allein, einsam sein“) beschreibt einen Zustand, eine Stimmung. Im Fokus steht eine Frau, die jemanden oder etwas verloren hat. Wenngleich auch die Vorgeschichte der Frau unbekannt ist, ist doch zu vermuten, dass sie einen Mann oder vielleicht auch ihre Persönlichkeit verloren hat. Um den einzelnen Aspekten dieser Frau gerecht zu werden, agieren drei Frauenfiguren spiegelbildlich auf der Bühne. Bewusst unbeantwortet muss die Frage bleiben, ob es sich nicht um eine einzige Protagonistin, sondern vielmehr um drei Schicksalsgefährtinnen handelt. Morgen 6:58 Musik von Jeeyoung Yoo Libretto von Sanghwa Park In deutscher Sprache Ein neuer Tag beginnt, drei Charaktere erwachen unter demselben Himmel zur selben Zeit. Wenngleich die drei Figuren auch aufgesplittet sind in positive, negative und neutrale Eigenschaften, so sind doch ihre Sorgen und Ängste vor der Welt, ihre Gedanken und Emotionen dieselben. Jede der Figuren lebt ihr eigenes Leben, das doch in Wirklichkeit dem Leben der anderen ähnelt, denn Verzweiflung, Verlassenheit und Hoffnung sind den Gedanken, die jeder Mensch erlebt, eingeschrieben. The Patron Saint of Liars Musik von Sinan Samanli Nach dem Roman „Das Uhrenstellinstitut“ von Ahmet Hamdi Tanpınar In englischer und türkischer Sprache Ahmet Hamdi Tanpınar (1901–1962) zählt zu den bedeutendsten türkischen Dichtern des 20. Jahrhunderts. Eines seiner Hauptwerke, der 1954 veröffentlichte Roman „Das Uhrenstellinstitut“, gilt gemeinhin als sein skurrilstes Werk. Dieser Roman ist die literarische Grundlage für Sinan Samanlis Oper, die von der Faszination des Hayri Irdal für Uhren erzählt der, als er den Lebenskünstler Halit kennenlernt, das Uhrenstellinstitut gründet. Mit gigantischem Aufwand soll dafür gesorgt werden, dass sämtliche Uhren im ganzen Land richtig gehen. Musikalische Leitung: Leonhard Garms Inszenierung: Christoph Zauner Bühne: Vibeke Andersen Kostüme: Mareile von Stritzky Licht: Daniel Weiss Dramaturgie: Bernd Krispin
Aufführungen | Oper

Der Ring an einem Abend

Opernhaus Graz

Musik von Richard Wagner Sprechtexte von Loriot Am Grunde des Rheins bewachen die Rheintöchter das Rheingold, verraten aber unbedachterweise dem Zwerg Alberich, dass derjenige, der auf die Liebe verzichtet, daraus einen Ring schmieden kann, der die uneingeschränkte Macht über die Welt sichert. Alberich verflucht die Liebe, schmiedet den Ring und setzt eine Geschichte in Gang, die die Unvereinbarkeit von Liebe und Macht exemplarisch vorführt. Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ beansprucht vier Theaterabende, von der Wellenbewegung des Rheins in Es-Dur bis zum Weltenbrand in der „Götterdämmerung“, erzählt von Göttervater Wotan und seinen Verstrickungen in unerfüllbare Verträge und von der Liebe zu seiner Lieblingstochter, der Walküre Brünnhilde, von seinem Enkelsohn, dem unbedarften Helden Siegfried und der Reinheit eines Waldidylls. Vier Musikdramen, fünfzehn Stunden Musik – Wagner beschenkt sein Publikum überreich, fordert jedoch in gleichem Maße viel an Kondition und Konzentration. Das alles in unmerklich leicht gekürzter Form zu erzählen, gelingt 1992 Loriot in seiner Textfassung „Der Ring an einem Abend“. Dank pointierter Formulierungen, die die Vorgänge in wenigen Sätzen, ja zuweilen gar in einem Wort zusammenfassen, werden die verzwickten Familienverhältnisse ebenso erhellt wie die Stationen vom Raub des Rheingolds bis hin zum Moment, da es die Rheintöchter endlich wieder zurückbekommen, nachgezeichnet. Chefdirigent Roland Kluttig realisiert mit den Grazer Philharmonikern konzertant die allerpackendsten Momente der Tetralogie. Als beredtes, verbindendes Moment zwischen den Gesangspassagen ist Maria Happel als Erzählerin zu erleben, die hierorts schon den funkelnden Sprachwitz Loriots in dessen Textfassung von Leonard Bernsteins „Candide“ ausgekostet hat. Nun rezitiert Maria Happel in launiger Kurzweil die ironischen Kommentare Loriots, die von seinem liebevollen Respekt zu Wagners „Der Ring des Nibelungen“ zeugen. Empfohlen ab 14 Jahren
Aufführungen | Musical

Guys and Dolls

Opernhaus Graz

Musikalische Broadway-Fabel Nach einer Geschichte von Damon Runyon Musik und Gesangstexte von Frank Loesser, Buch von Jo Swerling und Abe Burrows In den Straßen von Manhattan würfeln wagemutige Männer um ihr Glück, und die Polizei hechelt ihnen glücklos hinterher. Nathan Detroit, der Organisator der illegalen Würfelrunde, wettet mit dem tollkühnen Berufsspieler Sky Masterson, dass er es nicht schaffen würde, die sittenstrenge Heilsarmistin Sarah Brown zu einer Reise nach Kuba zu überreden. Sky gaukelt ihr vor, ihre Missionsstation mit reumütigen Sündern zu füllen, und schon findet sie sich an seiner Seite in Havanna wieder. Hinreißende lateinamerikanische Rhythmen und ein paar zuckersüße Milchshakes genügen, und die ansonsten so zugeknöpfte Sarah hat sich in Sky verliebt. Dass die Liebe mehr als nur ein flottes Würfelspiel ist, muss auch Nathan erkennen, denn mittlerweile ist seine Verlobte, die Nachtclubsängerin Adelaide, reichlich verschnupft, weil er sie nach 14 Jahren Verlobungszeit noch immer nicht geheiratet hat. 1950 uraufgeführt, begeistert Frank Loessers Broadway-Klassiker durch packende Gospelsongs, intime Romanzen und mitreißende Tanzszenen. Regisseur Henry Mason, dem „Guys and Dolls“ seit Kindheitstagen eine Herzensangelegenheit ist, versteht es im Verein mit der elektrisierenden Choreographie von Francesc Abós, den prachtvollen Kostümen von Daria Kornysheva und der klug konstruierten Bühne von Hans Kudlich einen wahrhaft beglückenden Musicalabend auf die Bühne der Oper Graz zu zaubern. Musikalische Leitung: Julian Gaudiano/Marcus Merkel Inszenierung: Henry Mason Choreographie: Francesc Abós Bühne: Hans Kudlich Kostüme: Daria Kornysheva Licht: Guido Petzold Dramaturgie: Bernd Krispin Choreographische Assistenz: Sascha Pieper/Eleonora Talamini Deutsche Dialoge von Henry Mason Songs in englischer und Dialoge in deutscher Sprache, mit deutschen Übertiteln Empfohlen ab 12 Jahren. Die Übertragung des Aufführungsrechtes erfolgt in Übereinkunft mit MUSIC THEATRE INTERNATIONAL (EUROPE) LTD, London Bühnenvertrieb für Österreich: JOSEF WEINBERGER WIEN, GESMBH
Aufführungen | Oper

Der fliegende Holländer

Opernhaus Graz

Romantische Oper in drei Aufzügen Seit ewigen Zeiten ist der Holländer dazu verdammt, über die Meere zu segeln. Erst, wenn eine Frist von sieben Jahren verstrichen ist, darf er an Land, um sich der bedingungslosen Treue einer Frau zu versichern und dadurch Erlösung zu finden. Nun setzt er sein Hoffen in Senta, die Tochter des Kaufmanns Daland, die mit der Ballade vom Fliegenden Holländer wohlvertraut ist und sich zu seinem Bild hingezogen fühlt. Als sich der Holländer allerdings von Senta betrogen glaubt und sie zurücklassen will, setzt sie den entscheidenden Schritt, den Rahmen ihres bisherigen Lebens zu durchbrechen und dadurch den Holländer zu erlösen. Drei Mal muss sich Richard Wagner an romantischen und großen historischen Stoffen versuchen, bis er endlich in seiner vierten Oper den Weg zu sich selbst findet. Das eigene Erleben einer stürmischen Seefahrt von Riga nach London, auf der er vor der norwegischen Küste wahrlich Todesängste auszustehen hat, bringt Wagner dazu, die Themen, die ihn bis zu „Parsifal“ bewegen werden, auf ihre Bühnenwirksamkeit hin zu erproben. In der Grazer Neuproduktion des „Fliegenden Holländers“ ist erstmals an der Oper Graz eine Arbeit der Regisseurin Sandra Leupold zu erleben, die sich bereits am Staatstheater Mainz bei „Tannhäuser“ und „Parsifal“ mit dem Theaterkosmos Wagner auseinandergesetzt hat und deren Inszenierung von „Don Carlo“ mit dem Deutschen Theaterpreis „Der Faust“ ausgezeichnet wurde. In deutscher Sprache mit Übertiteln Empfohlen ab 14 Jahren.
Aufführungen | Theater

Rigoletto

Stadttheater Klagenfurt

Kann ein hässlicher Mensch lieben? Ein schöner Jüngling herzlos, ja böse sein? Wirkten die in Rigoletto aufgeworfenen sozialen Fragen zur Entstehungszeit des Werkes noch revolutionär-fortschrittlich, widersprechen sie heute nicht nur jeder Political Correctness, sondern erscheinen geradezu unmenschlich. Und dennoch schlagen die emotionale Wahrhaftigkeit der Charaktere sowie die grandiose Mischung aus politischem Drama und Familientragödie in Verdis Oper das Publikum bis heute in ihren Bann. Rigoletto ist die erste Oper der sogenannten »trilogia popolare« von Giuseppe Verdi. Wie in La Traviata und Il Trovatore dreht sich die Handlung auch hier um eine Person am Rande der Gesellschaft. Den Hofnarren Rigoletto macht nicht nur seine körperliche Missbildung, sondern auch sein maßloses und überhebliches Verhalten zum Außenseiter am Hof des Herzogs von Mantua. Einziges Lebensglück ist seine Tochter Gilda, die er sorgsam versteckt hält. Doch durch eine List gelingt es den Höflingen, Gilda zu entführen und an den skrupellosen Herzog auszuliefern. Als Rigoletto erfährt, dass Gilda ihren Verführer liebt, engagiert er einen Auftragsmörder, um den Herzog zu töten. Doch für ihre Liebe opfert Gilda freiwillig ihr Leben. Selbst wer den Namen Rigoletto nie gehört hat, kann zumindest die Melodie der Canzone La donna è mobile mitpfeifen, die durch die Pizzawerbung zum Inbegriff der Italianità geworden ist. Inszeniert wird das Werk von Robert Schuster, der nach dem hochpoetischen Erfolg von Peter Handkes Die Stunde da wir nichts voneinander wußten mit seinem Ausstatter Sascha Gross ans Stadttheater Klagenfurt zurückkehrt. In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Aufführungen | Theater

Nicht sehen

Stadttheater Klagenfurt

Wie konnten Methoden der Heilung und Therapie jahrzehntelang zum Missbrauch an Kindern und Jugendlichen genutzt werden? In Kärnten lautete die Antwort: durch Ignoranz, Gleichgültigkeit und institutionalisiertes Wegsehen … Auch 20 Jahre nach der Verurteilung des Kinderarztes und Heilpädagogen Franz Wurst wegen Beteiligung am Mord an seiner Ehefrau sowie sexueller Gewalt gegen zahlreiche Kinder und Jugendliche an öffentlichen Einrichtungen bleibt die jahrzehntelange institutionelle Gewalt eine offene Wunde in Kärnten. Die Veröffentlichung dieses Falles markierte erst den Beginn einer langjährigen gesellschaftlichen Aufarbeitung und die Thematisierung von sogenannten »totalen Institutionen«. Wie konnte Gewalt in einem so großen Ausmaß hinter den Mauern unsichtbar bleiben? Das Sichtbare und das Unsichtbare sowie die Möglichkeit, davon zu erzählen, stehen im Mittelpunkt von Noam Brusilovskys dokumentarischer Inszenierung, in der Schauspieler*innen, Einwohner*innen der Stadt und Jugendliche aus dem Theaterspielclub des Stadttheaters mitwirken. In einer inszenierten »Führung« durch die Stadt werden die Orte der Geschehnisse und ihre Geschichte auf der Bühne einer erneuten Betrachtung unterzogen. Anhand von heilpädagogischer Forschungsliteratur, Berichten der Opfer und Stimmen aus der Stadt werden die geschlossenen Strukturen der Institutionen auf der Bühne aufgebrochen und die unterschiedlichen Erzählungen akustisch-visuell miteinander verwoben. So entsteht ein Spiel zwischen dem, was zu sehen und was zu hören ist – zwischen dem, was man zu wissen glaubt und dem, was man nur ahnen kann. Der junge israelische Regisseur Noam Brusilovsky stellt sich mit dieser Arbeit über ein Kärntner Trauma in Klagenfurt vor. Regie: Noam Brusilovsky Recherche, Dramaturgie: Lotta Beckers Bühne und Kostüme: Magdalena Emmerig Musik und Sound: Tobias Purfürst Video: Tina Wilke Licht: Walter König Dramaturgische Beratung: Hans Mrak Wissenschaftliche Beratung: Ulrike Loch, Astrid Liebhauser Theaterpädagogische Begleitung: Katharina Schmölzer Dauer: ca. 1 Stunde, 45 Minuten (keine Pause)
Aufführungen | Musical

Annie Get Your Gun

Stadttheater Klagenfurt

Klagenfurter Erstaufführung Eine junge Frau dringt in eine sogenannte Männerdomäne vor, macht Furore – und begräbt am Ende ihre Talente, um die Ehe mit ihrem ehemaligen Konkurrenten zu ermöglichen. So recht passt dieser dramaturgische Spannungsbogen aus den 1940er Jahren nicht mehr in die Zeit, doch er hält uns bei allem heiteren Schwung der Musik auch im Jahre 2022 den Spiegel vor: Haben sich die Verhältnisse seither wirklich verändert? Oder fordert die Gesellschaft noch viel zu oft dieses weibliche Opfer? Es ist eine wahre Geschichte, die dem amerikanischen Schlagerkomponisten Irving Berlin 1946 den Stoff zu seinem weltberühmten Musical Annie Get Your Gun lieferte. Die schießtüchtige und kratzbürstige amerikanische Farmerstochter Annie Oakley – sie lebte von 1860 bis 1926 – forderte den berühmten Zirkus-Scharfschützen Frank Butler zum Wettschießen heraus, besiegte und heiratete ihn schließlich. Buffalo Bill, Häuptling Sitting Bull, spektakuläre Wettschießen – mit der Klagenfurter Erstaufführung von Annie Get Your Gun kommt der Wilde Westen auf die Bühne des Stadttheaters. Der musikalische Autodidakt Irving Berlin war ein begnadeter Songwriter, schrieb über 1000 Songs und viele, wie beispielsweise White Christmas, avancierten zu unsterblichen Evergreens. Kein Wunder also, dass auch sein erfolgreichstes Broadwaymusical mit sechs Welthits aufwarten kann. Mit Buffalo Bills und Frank Butlers Song There’s No Business Like Show Business bescherte er der amerikanischen Unterhaltungsindustrie sogar eine Art Branchen-Hymne. Die namhafte Regisseurin und Choreografin Pascale-Sabine Chevroton kommt das erste Mal an unser Haus und wird die spannende Romanze zwischen den zwei konkurrierenden Wildwest-Show-Kunstschützen in Szene setzen. Musikalische Leitung: Michael Spassov Regie und Choreografie: Pascale-Sabine Chevroton Bühne und Kostüme: Alexandra Burgstaller Dramaturgie: Sylvia Brandl Einführungs-Matinee: 24. April 2022 – 11.00 Uhr
Aufführungen | Performance

Performance mit Ana Grilc, Samuel Mago, Konstantin Milena Vlasich

Robert Musil Literatur Museum

Ein Burgenlandkroate, eine Kärntner Slowenin und ein Wiener Rom kommen in eine Bar. Mehrsprachige, literarische Performance mit Ana Grilc, Samuel Mago, Konstantin Milena Vlasich, Musik: Nikolaj Efendi Wir bitten um Anmeldung unter: musilinstitut@aau.at oder unter 0463/ 2700 2914
Aufführungen | Ballett

Undine

Opernhaus Graz

Undine ist die Geschichte einer Wassernixe, die durch die Liebe und Heirat mit einem Menschen eine Seele erhalten möchte – so könnte man das Märchen in einem Satz zusammenfassen. Wasserwesen haben von jeher Künstler, Komponisten, Regisseure und auch Choreographen inspiriert, sich ihrer Geschichte anzunehmen. So auch Sir Frederick Ashton, als er Hans Werner Henze mit der Komposition der Musik für sein Ballett „Undine“ beauftragte, das 1958 am Royal Opera House Covent Garden mit Margot Fonteyn als Undine zur Uraufführung kam. Ashton und Henze verlassen allerdings mit ihrer Ballettgeschichte die gewohnten Pfade des Märchens und folgen ganz dem Herzen dieser Wassernymphe. Auch in dieser Interpretation werden die Nymphe, ihr Vater Tirrenio, Palemon und seine Braut Beatrice im Fokus stehen. Undine wird Palemon in ihren Bann ziehen, sie fasziniert und irritiert ihn durch Verdopplung und Spaltung ihrer Persönlichkeit. Sie wird Palemon immer genau die Facette präsentieren, nach der ihm gerade der Sinn steht und die er gerade ersehnt. Genau das kann seine Braut Beatrice, die in einer reinen Männerwelt aufwächst und die sich dort behaupten muss, nicht bieten. Sie hat alle Stärken und Schwächen eines Menschen, einer Frau. Palemon erliegt in Undine also einer Illusion, und als er in die Realität zurückfindet, stirbt nicht nur Undine, sondern auch seine Sehnsucht und Phantasie. Zurück bleibt laut Legende nur Meeresschaum. Ballettdirektorin Beate Vollack nimmt sich nach „Cinderella“ erneut eines Märchenstoffes mit großer Partitur und Geschichte an, um diesen mit ihrer eigenen Bildwelt und Ballettsprache zum Leben zu erwecken. Musikalische Leitung: Vassilis Christopoulos (Mär: 19, 20, 23, 24, Apr: 2, Mai: 18, 20) / Julian Gaudiano (Mai: 7, 8, 11, 13) Choreographie: Beate Vollack Bühne & Kostüme: Jon Morrell Licht: Benedikt Zehm Dramaturgie: Bernd Krispin Video: Philipp Fleischer Choreographische Assistenz: Sascha Pieper Empfohlen ab 10 Jahren.
Aufführungen | Oper

Morgen und Abend

Opernhaus Graz

Libretto von Jon Fosse, in der deutschen Übersetzung von Hindrich Schmidt-Henkel Ein Kind wird geboren, jemand stirbt, das Meer braust unaufhaltsam … Zwischen Morgen und Abend, Leben und Tod, Realität und Traum, Sehnsucht und Illusion gleitet diese Oper in Graz geborenen Georg Friedrich Haas einen außergewöhnlichen Sog: An einem Morgen erwartet der Fischer Olai die Geburt seines Kindes, durchlebt sie mit jeder Faser seines Körpers: Johannes wird geboren. An einem späteren Abend begegnen wir dem mittlerweile nun schon älteren Johannes, der wie sein Vater Fischer wurde und nun im Ruhestand ist. Seine Frau Erna ist bereits verstorben, und die Tochter Signe kümmert sich regelmäßig um ihren Vater. Als er an einem Morgen erwacht, erlebt er die Welt auf neue Art und Weise, er fühlt plötzlich die Schwäche seines Körpers nicht mehr und erlebt aufwühlende Begegnungen. Georg Friedrich Haas’ hoch expressive Vertonung dieses Stoffes geriet bei der Uraufführung am Royal Opera House Covent Garden London im November 2015 zu einem außerordentlichen Triumph. Nach Aufführungen an der Deutschen Oper Berlin und am Theater Heidelberg wird diese mitreißende Oper ihre österreichische Erstaufführung an der Oper Graz in einer Inszenierung von Immo Karaman erleben. In der Rolle des Olai begegnen wir dem international renommierten Schauspieler Cornelius Obonya, der nach seinem Erfolg als Peer Gynt nach Graz zurückkehrt. Unter der musikalischen Leitung von Chefdirigent Roland Kluttig brausen die Emotionen und das Meer, umhüllen die Geschichte von Olai, seinem Sohn Johannes, verkörpert von Ensemblemitglied Markus Butter, und dessen Tochter Signe, gesungen von Cathrin Lange, die an der Oper Graz bereits als Blonde zu sehen war. Musikalische Leitung: Roland Kluttig Inszenierung: Immo Karaman Bühne: Rifail Ajdarpasic Kostüme: Fabian Posca Licht: Daniel Weiss Video: Philipp Fleischer Dramaturgie: Marlene Hahn Chor: Bernhard Schneider In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln Empfohlen ab 15 Jahren
Aufführungen | Ballett

Rotkäppchen

Opernhaus Graz

„Es war einmal“: So beginnen nicht nur die meisten Märchen, so begrüßt in der getanzten Version des „Rotkäppchens“ die Großmutter auch das Publikum. In erzählender Form, die in jedem das Kind erweckt und Bekanntes durch andere Augen und Sinne neu erlebbar macht, folgt diese Ballettproduktion dem vertrauten Märchenpfad. Rotkäppchen erlebt abseits des Weges im dunklen Wald allerlei Schönes und Gefährliches. Wenn das Rotkäppchen seiner Großmutter einen selbst gepflückten Blumenstrauß schenkt, darf natürlich auch der Wolf nicht fehlen. Und wenn es sich zur Großmutter ans Bett setzt, wundert es sich nicht nur über deren große Ohren … Aber keine Sorge: Nicht nur im Märchen, sondern auch im Ballett siegt am Ende das Gute über das Böse. Und wenn sie nicht gestorben sind, so tanzen sie noch heute … Den erwachsenen „Kindern“ empfehlen wir als unbedingte Ergänzung dazu „Der Wolf“. Denn wenn der Wolf sein wahres Gesicht zeigt, erlebt man dieses Märchen gleich und doch ganz anders. Die Kinder sollten dann aber wirklich zu Hause bleiben … Choreographie: Sascha Pieper Bühne & Kostüme: Kinsun Chan Licht: Johannes Schadl Dramaturgie: Lisa-Christina Fellner
Aufführungen | Theater

Figaro lässt sich scheiden

Stadttheater Klagenfurt

Komödie in drei Akten von Ödön von Horváth Mit Horváths selten gespieltem Stück, das über Solidarität und Menschlichkeit in einer aus den Angeln gehobenen Welt nachdenkt, schlagen wir einen reizvollen Bogen zu Mozarts Oper "Le nozze di Figaro", die ebenfalls in dieser Spielzeit auf dem Programm steht. Umsturz. Kanonendonner. Der tolle Tag ist vorbei: Graf Almaviva, seine Frau, ihre Zofe Susanne und Figaro taumeln aus ihrer am Vorabend der Revolution gerade noch heilen Welt mitten hinein in ein krisengeschütteltes Heute. Auf der Flucht aus der Heimat, wo die früheren Diener die neuen Herren sind, schaffen sie es gerade noch über die Grenze. Fremde, die sie nun sind, klammern sich die einen noch einmal verzweifelt an die Illusion von Größe und Stand, versuchen die anderen sich in bürgerlicher Lebensführung, freilich in der erstickenden Enge der Provinz. Scheitern müssen alle vier – zwangsläufig: Graf und Gräfin stürzen aus dem kurzlebigen Idyll ab in bittere Armut, Figaro wandelt sich vom Klassenkämpfer von einst zum kleinkarierten Spießer, seine Ehe mit Susanne, die gegen den Stumpfsinn des »neuen Biedermeier« rebelliert, zerbricht. Entwurzelt von Beaumarchais, Rossini und Mozart suchen die Figuren in Horváths bitterer Fortschreibung der beiden Figaro-Komödien Orte, die niemals mehr ihre sein können: »Ein Emigrant ist immer ein Hergelaufener …«, heißt es einmal im Stück, er hat nicht nur das Recht auf ein Zuhause verwirkt, sondern auch das Recht auf sein Menschsein: »Horváths eigentliche Kritik«, so Otto Pick angesichts der Prager Uraufführung 1937, »gilt dem Allgemeinmenschlichen, wie es sich auf politischem Gebiet in Umsturzepochen offenbart. Indem er in Erinnerung bringt, dass die Welt im Menschen anfängt, bekennt er sich auch zur Politik – zur Politik der Menschlichkeit.«
Aufführungen

neue Veranstaltung

Opernhaus Graz

Aufführungen | Oper

Anatevka

Opernhaus Graz

Basierend auf den Geschichten von Sholem Aleichem. Mit ausdrücklicher Genehmigung von Arnold Perl Im Schtetl Anatevka befolgt jeder die Tradition, und jeder tänzelt ein bisschen wie ein Fiedler auf dem Dach. So stellt sich der Milchmann Tevje vor, wie es denn wäre, wenn er einmal reich wär’. Doch erst einmal sind die ersten drei seiner insgesamt fünf Töchter zu verheiraten. Zeitel, die älteste, liebt allerdings den armen Schneider Mottel und nicht den reichen Fleischer Lazar Wolf. Wie gut, dass sich aus dem Jenseits Tevjes verstorbene Schwiegermutter und Lazars erste Frau melden, um Tevjes Gemahlin Golde umzustimmen. Auch die weiteren Töchter Tevjes wollen von den Vorschlägen der Heiratsvermittlerin Jente nichts wissen, folgen ihren Herzen und entscheiden sich für den Studenten Perchik beziehungsweise den russischen Christen Fedja. So ändern sich die Zeiten, denn Männer beginnen mit Frauen zu tanzen – und in aller Brutalität kommt es zu Ausschreitungen beim Hochzeitsfest, das doch so fröhlich begonnen hat. Dann geht alles Schlag auf Schlag: Innert drei Tagen muss das Schtetl geräumt sein. Jeder packt seinen Koffer, um die Reise ins Ungewisse anzutreten. 1964 am Broadway uraufgeführt, begeistert „Anatevka“ seitdem nicht nur durch hinreißende Tanzszenen, großangelegte Shownummern und innige Momente, sondern hält deswegen das Publikum weltweit gefangen, weil Tevjes Wünsche, Träume und Hoffnungen zutiefst menschlich sind. In der Grazer Neuproduktion ist Ivan Oreščanin als Tevje zu erleben, der mit seinem Schöpfer Zwiesprache hält, um sein Leben zu meistern. Nach seinen erfolgreichen Arbeiten im Rahmen des OpernKurzgenusses (zuletzt „Mario und der Zauberer“) und am Stadttheater Leoben inszeniert Christian Thausing sein erstes Musical an der Oper Graz. Musikalische Leitung: Marius Burkert (Jun: 16, 17, 18, 19) / Julian Gaudiano Inszenierung: Christian Thausing Choreographie: Evamaria Mayer Bühne & Kostüme: Timo Dentler/Okarina Peter Licht: Sebastian Alphons Dramaturgie: Bernd Krispin Chor: Georgi Mladenov In New York von Harold Prince produziert Erstproduktion in New York, Regie und Choreographie von Jerome Robbins. Deutsch von Rolf Merz und Gerhard Hagen Die Übertragung der Aufführungsrechte erfolgt in Übereinkunft mit Music Theatre International (Europe) LTD, London. Bühnenvertrieb für Österreich: Josef Weinberger Wien, GesmbH Empfohlen ab 10 Jahren.
Aufführungen | Oper

Schwanda, der Dudelsackpfeifer

Opernhaus Graz

Oper in zwei Akten (fünf Bildern) ~ Libretto von Miloš Kareš Ein veritabler Hahnenschrei im Orchester führt uns auf Schwandas Bauernhof, wo seine Frau Dorotka das Federvieh hütet. Der Räubersmann Babinský verlockt Schwanda zu Abenteuern in der weiten Welt, und schon lässt er seine Angetraute zurück. Mit seinem Dudelsackspiel erwärmt er das Herz der Eiskönigin. Als sie allerdings erkennt, dass er bereits verheiratet ist, muss sein Kopf rollen. Wie durch Zauberhand verwandelt sich das Henkersbeil in einen Besen, aber Schwanda entkommt nur für einen kurzen Moment der Gefahr, denn ein unbedachtes Wort katapultiert ihn direkt in die Hölle, wo sich der Teufel unendlich langweilt. Schwanda weigert sich standhaft, dem Höllenfürsten etwas auf seinem Dudelsack vorzuspielen. Zwar gelingt es dem Teufel, Schwanda die Seele abzuluchsen, doch Babinský ist gerissener als der Teufel selbst. Er befreit Schwanda aus der Hölle und bringt ihn zu Dorotka zurück. Daheim ist’s am schönsten, denn hier „hört man die Gänse schrein, kräht auch der Hahn“. Die Grazer Neuproduktion inszeniert Dirk Schmeding, der mit Janáček-Inszenierungen und zuletzt „Rusalka“ in Braunschweig mit dem tschechischen Repertoire bestens vertraut ist. Für authentisch tschechische Klangpracht sorgt Robert Jindra. Musikalische Leitung: Marius Burkert (Feb: 2, 5, Mär: 11, 27), Robert Jindra (Dez: 22, Jan: 7, 9, 13, Apr: 3) Inszenierung: Dirk Schmeding Bühne: Martina Segna Kostüme: Frank Lichtenberg Choreographie: Beate Vollack Licht: Sebastian Alphons Video: Krzysztof Honowski Dramaturgie: Bernd Krispin Chor & Extrachor: Bernhard Schneider Empfohlen ab 14 Jahren In tschechischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Aufführungen | Oper

La Bohème

Opernhaus Graz

Szenen aus Henri Murgers „La Vie de Bohème“ Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica In einem eiskalten Dachboden leben in einer Künstlerwohngemeinschaft der Dichter Rodolfo, der Maler Marcello, der Musiker Schaunard und der Philosoph Colline. Von ihrer Kunst können sie kein Holz kaufen, um den Ofen zu befeuern, von ihrer Phantasie will niemand etwas wissen. Nur einem Glücksfall ist es zu verdanken, dass sie wenigstens am Heiligen Abend nicht hungern müssen, sondern ausgelassen feiern können. Und plötzlich klopft an der Tür die Nachbarin Mimì, die in der Dunkelheit den Schlüssel zu Rodolfos Herz findet. Schnell aber ist der poetische Zauber der jungen Liebe verflogen, denn Eifersüchteleien, finanzielle Sorge und vor allem Mimìs tödliche Krankheit belasten die Liebenden, die erst in Mimìs Sterbestunde wieder zueinander finden. Was Henri Murger in seiner lockeren Szenenfolge „La Vie de Bohème“ als Lebensgefühl einer von der Verachtung für die Bürgerlichkeit geprägten Künstlergeneration im Paris des 19. Jahrhunderts beschreibt, fasst Giacomo Puccini dramaturgisch geschärft zusammen, um das leidenschaftliche Lieben, zu dem zuvörderst die Jugend fähig ist, und das erbarmungslose Scheitern dieser Liebe vor dem Hintergrund einer pulsierenden Großstadt zu beschreiben. Dietmar Pflegerls Inszenierung bereitet Opernneulingen den idealen Einstieg in diese wunderbare Kunstform und verzaubert den erfahrenen Opernfan gleichermaßen durch die Genauigkeit der Personenführung. Chefdirigent Roland Kluttig dirigiert in „La Bohème“ ein Ensemble, das in fast allen Partien neu besetzt ist. Musikalische Leitung: Roland Kluttig/Marius Burkert Szenische Einstudierung: Christian Thausing Ausstattung: Bernd Dieter Müller/Annette Zepperitz Dramaturgie: Bernd Krispin Chor und Extrachor: Bernhard Schneider In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Empfohlen ab 11 Jahren

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