Aufführungen / Oper
Opernhaus Graz
Graz, Kaiser-Josef-Platz 10
- Heute: Cinello
- Morgen: Arizona Lady
- Premiere: Mein Lieblingstier heißt Winter / Folge 4
- Premiere: Mein Lieblingstier heißt Winter / Folge 5
- Premiere: Castor et Pollux
- Premiere: Die drei Musketiere
- Wozzeck
- Ballett Inside
- La Divina Comedia
- Kostprobe
- Führung durch die Oper
- Rigoletto
- »Tanzen für alle«
- Movies and Opera: Die drei Musketiere
- Spielplatz Musik
- Schneewittchen und die 77 Zwerge
- Nachklang XXL
- Die Mediathek der Oper Graz
- Das Grazer Opernhaus wurde im neobarocken Stil erbaut und ist nach der Wiener Staatsoper das zweitgrößte Opernhaus in Österreich.
Aufführungen
| Operette
Aufführungen
| Oper
Castor et Pollux
Oper Graz
Premiere: 11.4.2026 Tragédie mise en musique in fünf Akten (2. Fassung: 1754) Libretto von Pierre-Joseph Bernard (genannt Gentil-Bernard) Vier Menschen, die durch die Hölle ihrer eigenen Gefühle gehen, sind das Zentrum von Jean-Philippe Rameaus Meisterwerk Castor et Pollux. Choreographin und Regisseurin Nanine Linning, dem Grazer Publikum bereits als Regisseurin des Giulietta-Akts von Hoffmanns Erzählungen in der Spielzeit 2023/24 bekannt, lässt die der französischen Barockoper immanenten Elemente Tanz und Musiktheater erneut ineinanderfließen. Als künstlerischer Partner auf der Reise in die menschlichen Abgründe steht ihr mit Bernhard Forck ein Spezialist für Alte Musik zur Seite. Télaïre ist Pollux versprochen, liebt aber genau wie Phébé Pollux’ Bruder Castor. Pollux wiederum liebt Télaïre ... – Der Ausgangskonflikt von Rameaus dritter Oper ist schlicht unlösbar. Zwar gibt Pollux Télaïre für den geliebten Bruder frei, dieser fällt aber kurz darauf in einem Kampf, den die eifersüchtige Phébé provoziert hat. Damit Castor und Télaïre dennoch vereint sein können, fasst Pollux den Entschluss, seinen Bruder aus der Unterwelt zurückzuholen. Dafür aber muss er ein großes Opfer bringen und selbst in der Unterwelt verbleiben. Und Phébés Liebe zu Castor brennt nach wie vor … Der Gang in die Unterwelt, um einen geliebten Menschen wieder ins Diesseits zurückzuholen, ist ein berühmter Topos der Weltliteratur. Wie schon in einer der ersten Opern der Musikgeschichte, Monteverdis L’Orfeo, nutzt auch Rameau diesen Topos, um ein inneres Seelengemälde seiner vier Protagonist:innen zu zeichnen. Dabei setzt er auf eine ausgefeilte und unkonventionelle Harmonik und den Einsatz differenzierter Klangfarben, womit er die französische Oper nach Lully geradezu revolutionierte. Nach der Uraufführung 1737 unterzog der Komponist die Tragédie mise en musique einer tiefgreifenden, die Handlung straffenden Überarbeitung, die in ihrer 2. Fassung 1754 einen bahnbrechenden Erfolg feiern sollte – und sicherlich nicht zuletzt dazu beitrug, dass Camille Saint-Saëns über 100 Jahre später urteilte: »Der unsterbliche Rameau ist das größte musikalische Genie, das Frankreich je hervorgebracht hat.« Musikalische Leitung: Bernhard Forck Inszenierung: Nanine Linning Bühne: Van Veen & Mus Kostüme: Irina Shaposhnikova Licht: Sebastian Alphons Video: Van Veen & Mus / Jip Mus Video Spezialeffekte: Alfred Martinez Dramaturgie: Christin Hagemann Chor: Johannes Köhler In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln Altersempfehlung: +14 Vor der Premiere: Sonntag, 22. März, 11 Uhr, Studiobühne Kostprobe: Donnerstag, 02. April, 18.30 Uhr Nachklang: Donnerstag, 16. April, 22.15 Uhr, Café Stolz Nachklang XXL: Freitag, 29. Mai, 22.15 Uhr, Café Stolz
Aufführungen
| Oper
Rigoletto
Oper Graz
Melodramma in drei Akten (1851) Libretto von Francesco Maria Piave Es ist eine emotionale Achterbahnfahrt zwischen gespielter Heiterkeit, ehrlicher Vaterliebe und menschlichen Abgründen, auf die Giuseppe Verdi seinen Protagonisten Rigoletto schickt. Regisseurin Ute M. Engelhardt blickt hinter die Fassade des Spaßmachers und in den Rachen der verrohten Gesellschaft, in der sich der Titelheld bewegt. Am Pult: Chefdirigent Vassilis Christopoulos,der sich nach seiner packenden Interpretation des Macbeth erneut einer Verdi-Oper widmet. Zur Befriedigung seiner Lust lässt sich der Herzog von Mantua von seinen Bediensteten immer wieder neue Frauen zuführen. Teil dieses frauenverachtenden Systems ist auch Rigoletto, der Hofnarr, der nach dem Verlust seiner Frau nur mehr mit beißendem Spott auf die Welt reagiert. Er lebt allein für seine Tochter Gilda, die er vor der Gesellschaft verbirgt, um sie vor dem Zugriff des Herzogs zu schützen. Vergeblich! Gilda verliebt sich in den Herzog, und Rigoletto trägt zur Entführung Gildas bei, ohne zu merken, dass es sich um die eigene Tochter handelt. Als er versteht, was geschehen ist, hat der verletzte Vater nur noch eines im Sinn: Rache! Mit Rigoletto eröffnete Giuseppe Verdi seine Erfolgstrias, zu der auch Il trovatore und La traviata zählen, und die seinen bis heute andauernden Weltruhm auf den Opernbühnen der Welt begründete. Der politisch denkende Komponist wählte mit Victor Hugos Drama Le Roi s’amuse (Der König amüsiert sich) ein Werk zur Vorlage seines Melodrammas, das sich ganz den Zusammenhängen von Hierarchie und Machtmissbrauch widmet. Auf der Suche nach emotionaler Wahrhaftigkeit in der Musik kontrastierte Verdi seelenkundig die zarte Liebe Gildas mit den Traumata und Abgründen Rigolettos – eines Menschen am Rande der Gesellschaft. Verdi und sein Textdichter Piave erzählen die Geschichte ihres Titelhelden vor der Folie der heiter-zynischen Welt des Herzogs, dem der Komponist eine seiner berühmtesten Melodien in den Mund legt, die in ihrer Beschwingtheit spöttischer Ausdruck eines rücksichtslosen Frauenhelden ist: »La donna è mobile.« Musikalische Leitung: Vassilis Christopoulos / Ulises Maino Inszenierung: Ute M. Engelhardt Bühne: Stephanie Rauch Kostüme: Katharina Tasch Licht: Stefan Schlagbauer Dramaturgie: Christin Hagemann Chor: Johannes Köhler In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Altersempfehlung: 14+
Aufführungen
| Oper
Wozzeck
Oper Graz
Oper in drei Akten (15 Szenen) (1925) Text nach dem Dramenfragment "Woyzeck" von Georg Büchner Mit einer packenden Story zwischen Drama, Mordfall und Sozialstudie revolutionierte Alban Berg 1925 die Operntradition. Die Volksopernstars Daniel Schmutzhard (Wozzeck) und Annette Dasch (Marie) durchleuchten gemeinsam mit Chefdirigent Vassilis Christopoulos am Pult der Grazer Philharmoniker die expressive Klangwelt von Bergs Meisterwerk. Nach seinem erfolgreichen Österreich-Debüt in Graz mit Richard Wagners Tannhäuser und Stationen in Wien und Salzburg kehrt Regisseur Evgeny Titov mit einer der wichtigsten Opern des 20. Jahrhunderts an die Oper Graz zurück. Alban Bergs vor dem Ersten Weltkrieg begonnene und 1922 vollendete erste Oper Wozzeck gilt als bahnbrechende Schöpfung der atonalen Musik und Schlüsselwerk des 20. Jahrhunderts. Basierend auf Georg Büchners Dramenfragment zeichnet Bergs Oper in einer »Versuchsanordnung Mensch« eine düstere Konstellation der Heil- und Ausweglosigkeit: Der einfache Soldat Franz Wozzeck wird von seinem Hauptmann und einem Doktor für medizinische Experimente missbraucht. Seine Frau Marie betrügt ihn mit einem Tambourmajor. Je mehr sich der Handlungsspielraum Wozzecks verengt, je mehr ihm Hauptmann und Doktor – gezeichnet als zwei menschliche Archetypen – zusetzen, desto größer wird die Not Wozzecks. Er verliert den Verstand. Seine Bedrängnis findet im Femizid an seiner Frau Marie ein Ventil. Der Mord an ihr erscheint als vergeblicher Versuch, die eigene Handlungssouveränität zurückzugewinnen. Die dissonante Klangwelt Bergs schafft eine beklemmende Atmosphäre und spiegelt nicht nur die innere Zerrissenheit des Titelhelden wider, sondern macht sowohl den Abgrund Mensch als auch die Zerbrechlichkeit des Menschen auf berührende Weise erlebbar. Musikalische Leitung: Vassilis Christopoulos Inszenierung: Evgeny Titov Bühne: Gideon Davey Kostüme: Klaus Bruns Licht: Sebastian Alphons Dramaturgie: Katharina John Chor: Johannes Köhler Singschul': Andrea Fournier In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln Altersempfehlung: 14+
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| Operette
Mein Lieblingstier heißt Winter / Folge 5
Oper Graz
Premiere: 22.3.2026 Fortsetzungs-Operette in fünf Folgen (2024-2026) Libretto von Ferdinand Schmalz nach dessen gleichnamigem Roman Der Debütroman des steirischen Ingeborg-Bachmann-Preisträgers Ferdinand Schmalz, vertont vom Kärntner Musiker und Komponisten Lukas Kranzelbinder, in der Regie des Wieners Alexander Charim und zu szenischem Leben gebracht von Sänger:innen der Oper Graz, Schauspieler:innen und Gallionsfiguren des »Neuen Wienerliedes« wie Klemens Lendl (Die Strottern) oder Wolfgang Vincenz Wizlsperger (Kollegium Kalksburg). Eine Operettenserie in fünf Teilen, deren Folgen sich mittels unterschiedlicher Aufführungsorte in die Oper »hineinfressen«: Voilà, die Operette des 21. Jahrhunderts! In Mein Lieblingstier heißt Winter nimmt Ferdinand Schmalz seine Leser:innenschaft mit auf eine abgründige Reise quer durch die österreichische Gesellschaft, skurril, intelligent und mit großem Sprachwitz, und liefert damit eine perfekte Vorlage für eine moderne Operette. Diese, häufig als seichte Unterhaltung unterschätzt, war bis zu ihrer Beschneidung durch die nationalsozialistische Kulturpolitik ein gesellschaftskritisches, subversives Genre, welches nun in neuer Form wiederaufersteht. Lukas Kranzelbinder, bekannt mit der von ihm gegründeten Jazzformation Shake Stew, komponiert über die Grenzen klarer stilistischer Zuordnung hinaus und verleiht der Operette ihren ganz eigenen Klang von Surf Rock und Chanson bis zum Choral. Der Regisseur Alexander Charim nimmt die skurrile Einzigartigkeit der Vorlage auf und inszeniert den Roman als konkrete Kriminalgeschichte und abstrakte Gesellschaftssatire zugleich. Die von Schmalz selbst adaptierte Fortsetzungsoperette wandert über zwei Spielzeiten in fünf Folgen durch unterschiedliche Spielorte innerhalb der Oper Graz. In der letzten Spielzeit begann alles in der Studiobühne: Der Tiefkühlkostvertreter Franz Schlicht sollte die Leiche seines krebskranken Kunden Doktor Schauer nach dessen Suizid aus einer Tiefkühltruhe entsorgen. Am Ende stand er jedoch vor einer leeren Truhe, von Schauer keine Spur … Vom zurückgezogenen Ingenieur Huber bis in die Pathologie verfolgten Schlicht und Schauers Tochter Astrid die Spur des Verschwundenen bis in die Montagehalle der Oper Graz, in der die Vergangenheit Schlichts ihn schließlich einholte. Wie die gemeinsamen Geschäfte Schlichts und der Reinigungsfirmenbesitzerin Sabine Teufel von damals bis ins Heute reichen, und ob der Tiefkühlkostvertreter die größeren Zusammenhänge am Ende aufdecken kann, erfährt das Publikum nun im Herzstück des Opernhauses. Die Folgen dieser Spielzeit finden nämlich auf der Bühne statt. Musikalische Einstudierung: Lukas Kranzelbinder Inszenierung: Alexander Charim Bühne & Kostüme: Ivan Bazak Licht: Daniel Weiss Dramaturgie: Katharina John In deutscher Sprache
Aufführungen
| Operette
Mein Lieblingstier heißt Winter / Folge 4
Oper Graz
Premiere: 22.3.2026 Fortsetzungs-Operette in fünf Folgen (2024-2026) Libretto von Ferdinand Schmalz nach dessen gleichnamigem Roman Der Debütroman des steirischen Ingeborg-Bachmann-Preisträgers Ferdinand Schmalz, vertont vom Kärntner Musiker und Komponisten Lukas Kranzelbinder, in der Regie des Wieners Alexander Charim und zu szenischem Leben gebracht von Sänger:innen der Oper Graz, Schauspieler:innen und Gallionsfiguren des »Neuen Wienerliedes« wie Klemens Lendl (Die Strottern) oder Wolfgang Vincenz Wizlsperger (Kollegium Kalksburg). Eine Operettenserie in fünf Teilen, deren Folgen sich mittels unterschiedlicher Aufführungsorte in die Oper »hineinfressen«: Voilà, die Operette des 21. Jahrhunderts! In Mein Lieblingstier heißt Winter nimmt Ferdinand Schmalz seine Leser:innenschaft mit auf eine abgründige Reise quer durch die österreichische Gesellschaft, skurril, intelligent und mit großem Sprachwitz, und liefert damit eine perfekte Vorlage für eine moderne Operette. Diese, häufig als seichte Unterhaltung unterschätzt, war bis zu ihrer Beschneidung durch die nationalsozialistische Kulturpolitik ein gesellschaftskritisches, subversives Genre, welches nun in neuer Form wiederaufersteht. Lukas Kranzelbinder, bekannt mit der von ihm gegründeten Jazzformation Shake Stew, komponiert über die Grenzen klarer stilistischer Zuordnung hinaus und verleiht der Operette ihren ganz eigenen Klang von Surf Rock und Chanson bis zum Choral. Der Regisseur Alexander Charim nimmt die skurrile Einzigartigkeit der Vorlage auf und inszeniert den Roman als konkrete Kriminalgeschichte und abstrakte Gesellschaftssatire zugleich. Die von Schmalz selbst adaptierte Fortsetzungsoperette wandert über zwei Spielzeiten in fünf Folgen durch unterschiedliche Spielorte innerhalb der Oper Graz. In der letzten Spielzeit begann alles in der Studiobühne: Der Tiefkühlkostvertreter Franz Schlicht sollte die Leiche seines krebskranken Kunden Doktor Schauer nach dessen Suizid aus einer Tiefkühltruhe entsorgen. Am Ende stand er jedoch vor einer leeren Truhe, von Schauer keine Spur … Vom zurückgezogenen Ingenieur Huber bis in die Pathologie verfolgten Schlicht und Schauers Tochter Astrid die Spur des Verschwundenen bis in die Montagehalle der Oper Graz, in der die Vergangenheit Schlichts ihn schließlich einholte. Wie die gemeinsamen Geschäfte Schlichts und der Reinigungsfirmenbesitzerin Sabine Teufel von damals bis ins Heute reichen, und ob der Tiefkühlkostvertreter die größeren Zusammenhänge am Ende aufdecken kann, erfährt das Publikum nun im Herzstück des Opernhauses. Die Folgen dieser Spielzeit finden nämlich auf der Bühne statt. Musikalische Einstudierung: Lukas Kranzelbinder Inszenierung: Alexander Charim Bühne & Kostüme: Ivan Bazak Licht: Daniel Weiss Dramaturgie: Katharina John In deutscher Sprache
Aufführungen
| Operette
Arizona Lady
Oper Graz
Premiere: 14.3.2026 Operette in zwei Akten (1954) Libretto von Alfred Grünwald und Gustav Beer Cowboys, Pferderennen und die ganz großen Gefühle! Das alles und mehr bringt die letzte, posthum uraufgeführte Operette Emmerich Kálmáns auf die Bühne der Oper Graz. In einer spannenden und gefühlvollen Inszenierung ist Kálmáns Westernoperette zum ersten Mal in Österreich zu erleben. Sunshine Ranch, Wilder Westen: Für Lona Farrell, Ranchbesitzerin und Pferdezüchterin mit ungarischen Wurzeln, steht die Arbeit an erster Stelle. Mögliche Liebesabenteuer sieht sie dagegen eher kritisch, obwohl die Männerwelt ihr gerne zu Füßen liegen würde. Als der geheimnisvolle Cowboy Roy Dexter die vakante Stelle des übergriffigen Vorarbeiters Jim Slaughter übernimmt und das Rennpferd Arizona Lady unter seiner Pflege neue Rekorde zu brechen scheint, können Lona und Roy nur mehr schwer ihre romantischen Gefühle zueinander verbergen. Ein Happy End liegt schon in greifbarer Nähe, wären da nicht Jim Slaughter und sein neuer dubioser Chef McDumb … Nach seinem Exil in Amerika kehrte Emmerich Kálmán 1949 nach Europa zurück. Mit im Gepäck die Erinnerungen an die USA. In Arizona Lady verarbeitete der eingefleischte Western-Fan alle Klänge, die ihn inspirierten: Walzer, Foxtrott, Csárdás und, einzigartig in dieser Operette, einen amerikanischen Square Dance. Es sollte Kálmáns letzte Operette werden, die nach seinem Tod auf Betreiben seines Sohnes Charles vollendet wurde. Für die Oper Graz setzen Regisseur Christian Thausing und Choreographin Evamaria Mayer, die hier 2020 mit großem Erfolg Anatevka auf die Bühne brachten, die singenden Cowboys und -girls in Szene. Am Pult steht Kai Tietje, der die Operette in konzertanter Form bereits 2014 als Wiederentdeckung an der Komischen Oper Berlin dirigierte und dem hiesigen Publikum von Tom Sawyer (2023/24) und Roxy und ihr Wunderteam (2024/25) bekannt ist. Inszenierung: Christian Thausing Bühne & Kostüme: Okarina Peter / Timo Dentler Choreographie: Evamaria Mayer Licht: Karl Wiedemann Video: Herwig Baumgartner Dramaturgie: Laura Bruckner Chor: Georgi Mladenov Vor der Premiere: Sonntag, 01. März, 11 Uhr, Studiobühne Kostprobe: Samstag, 07. März, 10.30 Uhr Nachklang: Mittwoch, 25. März, 22.15 Uhr, Café Stolz Termin mit Live-Audiodeskription und Tastparcours: Sonntag, 26. April, 15 Uhr (Tastparcours ab 13 Uhr) Altersempfehlung: +10 In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln
Aufführungen
| Komödie
Der Tag, an dem der Papst gekidnappt wurde
Südkärntner Sommerspiele
Gelegenheit macht Diebe. Dieses Sprichwort nimmt der jüdische Taxifahrer Samuel Leibowitz ernst und "klaut" den New York besuchenden Papst, um ihn zu Hause in seiner Speisekammer einzusperren. Damit fordert er nicht nur die Mächtigen der Welt heraus, sondern auch seine eigene Familie. Und das Ziel ist klar: Der Hass und die Kriege auf der Welt müssen zum Schweigen gebracht werden. Eine außergewöhnliche, turbulente Komödie mit einer zu Herzen gehenden und nachdenklich machenden Botschaft. Kritiker loben an dem ungarisch-brasilianischen Autor und Regisseur João Bethencourt (1924-2006) vor allem "seine Fähigkeit einer skeptischen Annäherung an menschliche Verhaltensweisen, durch die er der Gesellschaft und ihren Spielen einen Spiegel vorhält." empfohlen ab 12 Jahren Uraufführung: 15. März 1972, Theater Copacabana in Rio de Janeiro Deutschsprachige Erstaufführung: 3. November 1973, Schauspielhaus Zürich Deutsche Übersetzung von Reiner Walch (Bearbeitung: Wolfgang Spier) Bühnenaufführungsrechte vertreten durch die Vertriebsstelle und Verlag Deutscher Bühnenschriftsteller und Bühnenkomponisten GmbH, 22844 Norderstedt
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| Film
Movies and Opera: Die drei Musketiere
Oper Graz
Oper und Kino – zwei Kunstformen, die auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein könnten, haben mehr gemeinsam, als man denkt. Beide erzählen Geschichten durch eine Kombination von Bild und Ton und beide zielen darauf ab, Emotionen zu wecken und das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Umgekehrt inspirieren Filmmusik und Kinoästhetik zunehmend moderne Opernproduktionen. Regisseur:innen experimentieren mit Videoprojektionen und cineastischen Elementen auf der Opernbühne. Viele Bühnenwerke wurden verfilmt oder Werke des Musiktheaters haben ihre Stoffvorlage in Kinofilmen. Gemeinsam möchten die Oper Graz und das Filmzentrum im Rechbauerkino dieser wechselseitigen Inspiration mit einer maßgeschneiderten Filmreihe – entlang des Spielplans der Oper Graz – nachgehen. Alex Desmond, Cineast und Filmconnaisseur, nimmt sein Publikum dabei mit auf spannende, unterhaltsame und informative Reisen in die weite Welt der Filmgeschichte(n). Die drei Musketiere Regie: Richard Lester Sprachfassung: engl. OmU Produktionsland: Großbritannien / Panama / Spanien / USA Erscheinungsjahr: 1973 Filmlänge: 103 Minuten Darsteller: Michael York, Charlton Heston, Oliver Reed Vor der Filmvorführung spricht Alex Desmond im Interview mit Dramaturgin Laura Bruckner und gewährt Einblicke in die aktuelle Operette Die drei Musketiere von Ralph Benatzky an der Oper Graz.
Aufführungen
| Film
Movies and Opera: Woyzeck
Oper Graz
Oper und Kino – zwei Kunstformen, die auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein könnten, haben mehr gemeinsam, als man denkt. Beide erzählen Geschichten durch eine Kombination von Bild und Ton und beide zielen darauf ab, Emotionen zu wecken und das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Umgekehrt inspirieren Filmmusik und Kinoästhetik zunehmend moderne Opernproduktionen. Regisseur:innen experimentieren mit Videoprojektionen und cineastischen Elementen auf der Opernbühne. Viele Bühnenwerke wurden verfilmt oder Werke des Musiktheaters haben ihre Stoffvorlage in Kinofilmen. Gemeinsam möchten die Oper Graz und das Filmzentrum im Rechbauerkino dieser wechselseitigen Inspiration mit einer maßgeschneiderten Filmreihe – entlang des Spielplans der Oper Graz – nachgehen. Alex Desmond, Cineast und Filmconnaisseur, nimmt sein Publikum dabei mit auf spannende, unterhaltsame und informative Reisen in die weite Welt der Filmgeschichte(n). Woyzeck Regie: Werner Herzog Sprachfassung: deutsche Fassung Produktionsland: DE Erscheinungsjahr: 1979 Filmlänge: 77 Minuten Darsteller: Klaus Kinski, Eva Mattes, Wolfgang Reichmann, Willy Semmelrogge Vor der Filmvorführung spricht Alex Desmond im Interview mit Dramaturgin Katharina John und gewährt Einblicke in die aktuelle Opernproduktion Wozzeck von Alban Berg an der Oper Graz.
Aufführungen
| Ballett
La Divina Comedia
Oper Graz
Tanzabend mit Musik von Arvo Pärt & Philip Glass Das Grazer Opernhaus wird zum riesigen menschlichen Körper, dessen »Eingeweide«, geleitet von Dante und der Musik von Philip Glass und Arvo Pärt, die Tänzer:innen von Ballett Graz erkunden. Auf ihrer Reise durch Hölle und Fegefeuer bis ins Paradies bespielt die aus Chile stammende Choreographin Estefania Miranda nicht nur den Bühnenraum, sondern sämtliche Foyers des Opernhauses. Die Göttliche Komödie, Divina Commedia, ist das Hauptwerk des italienischen Dichters Dante Alighieri (1265–1321) und gilt als die bedeutendste Dichtung der italienischen Literatur und Grundlage für die moderne italienische Sprache. Darin beschreibt Dante Stationen einer Wanderung durch eine jenseitige Welt. Durch Hölle und Fegefeuer führt den Autor, der zugleich seine eigene Hauptfigur ist, der römische Dichter Vergil. Auf ihrem Weg begegnen Dante und Vergil den zahllosen Seelen der Verstorbenen, die von ihrem jeweiligen Schicksal berichten. Im Paradies trifft Dante schließlich auf seine Jugendliebe Beatrice. In der Wiederbegegnung mit ihr entdeckt der Dichter die Kraft der Liebe und findet innere Ruhe und Frieden. Die Choreographin Estefania Miranda nutzt die literarische Vorlage für eine »raumgreifende« Choreographie. Sie fragt dabei nach den größten Ängsten und Sehnsüchten der Menschen und danach, was unsere Seelen nach dem Tod erwarten könnte. Die biblischen Todsünden überträgt sie in einen heutigen Kontext. Im ersten Teil des Abends erleben wir auf einer Entdeckungsreise durch das Opernhaus verschiedene choreographische Installationen, die Qualen und Sünden in eine zeitgenössische Tanzsprache übersetzen. Im zweiten Teil dieses sinnlichen Gesamtkunstwerks verfolgt das Publikum Dantes Weg ins Paradies wie gewohnt vom Zuschauerraum aus. Musikalische Leitung: Johannes Braun Choreographie: Estefania Miranda Bühne: Till Kuhnert Kostüme: Estefania Miranda Video: Kristian Breitenbach Chor: Johannes Köhler Dramaturgie: Mattia Scassellati / Isabelle Bischof
Aufführungen
| Operette
Orpheus in der Unterwelt
Stadttheater Klagenfurt
Opéra-bouffon in drei Akten und vier Bildern von Jacques Offenbach / Libretto von Hector Jonathan Crémieux, Gesangstexte von Ludovic Halévy / Deutsche Fassung von Peter Lund / In deutscher Sprache mit Übertiteln Die Ehe von Orpheus und Eurydike ist am Ende: Eurydike langweilt sich daheim zu Tode, während der eher unbegabte Geiger Orpheus seine Schülerinnen betatscht. Eurydike findet Interesse an dem virilen Aristeus, der sich jedoch als Pluto entpuppt, seines Zeichens Herrscher der Unterwelt. Er nimmt sie mit in sein finsteres Reich. Orpheus bleibt frohlockend über den Fortgang seiner Frau zurück. Doch er hat die Rechnung ohne die Öffentliche Meinung gemacht, die auf den Plan tritt und im Sinne des bürgerlichen Anstandes Orpheus auffordert, auf den Olymp zu gehen und vor den Göttern den Anspruch auf Rückgabe seiner Ehefrau durchzusetzen. Als dann auch noch die Neue Öffentliche Meinung erscheint und die Frage stellt, was eigentlich Eurydike zu all dem sagt, ist es um die Ordnung im Götterhimmel wie in der Unterwelt geschehen. Alte Besitzansprüche geraten in einen Konkurrenzkampf mit den neuen Verhältnissen – ein Konflikt, der schließlich in einem turbulenten Fest in Plutos Reich eskaliert, das seinen Höhepunkt im berühmten Höllen-Cancan findet. Ob Anstand und Ehrgefühl, ob Leidenschaft und Erotik – nichts ist vor Offenbachs Spott sicher, den er mit französischer élégance in spritzige und mitreißende Musik kleidet. Inszenieren wird dieses furiose Spektakel eine Koryphäe des Operettentheaters: Peter Lund feiert mit dieser Produktion sein längst überfälliges Debüt in Klagenfurt. MUSIKALISCHE LEITUNG: Chin-Chao Lin REGIE: Peter Lund BÜHNE: Jürgen Kirner KOSTÜME: Daria Kornysheva CHOREOGRAPHIE: Anastasia Troska CHOREINSTUDIERUNG: Günter Wallner DRAMATURGIE: Markus Hänsel
Aufführungen
| Tanz
Ring
Oper Graz
Kreistänze sind eines der ältesten Rituale, durch die der Mensch sich in Einklang mit dem Kosmos zu bringen sucht. In vielen Tanzformen blieb dieser mythische Ursprung bewahrt. Der Ring wird zum Raum für drei junge Choreographen, die Studiobühne zur Arena, und die Publikumsreihen umringen eine kreisförmige Tanzfläche. Der Italiener Brian Scalini, der Australier Jack Traylen und Etay Axelroad aus Israel nehmen die reizvolle Herausforderung an, Tanz aus einem neuen Blickwinkel zu entdecken und in gegenseitiger Inspiration einen gemeinsamen Abend zu präsentieren. Die drei jungen Choreographen setzen sich auf sehr unterschiedliche Weise mit dem Tanz auseinander. Jeder von ihnen hat eine einzigartige choreographische Handschrift und mutige Ideen. Sie zeigen »Tanz pur«, hautnah am Publikum: sinnlich, irritierend, kraftvoll und überraschend. Choreographie re:Mind: Brian Scalini Choreographie Eidolons: Jack Traylen Choreographie Pitfall: Etay Axelroad Bühne & Kostüme: Thomas Van der Jeught Licht: Martin Schwarz Sounddesign re:Mind: Gaborhalasz.art Komposition und Sounddesign Eidolons: One secret each Sounddesign Pitfall: Anna Lann Dramaturgie: Dirk Elwert Altersempfehlung: 12+ Wir möchten darauf hinweisen, dass während der ersten Choreographie Eidolons (ca. 15 Minuten nach Beginn) Stroboskopeffekte zum Einsatz kommen.
Aufführungen
| Schauspiel
Die Frau vom Meere
Stadttheater Klagenfurt
Ellida Wangel ist die Frau vom Meer, gestrandet in der Kleinstadt am Fjord, getrieben von der Anziehungskraft, die das Wasser auf sie ausübt. Ihr Dasein verzehrt sich in der Sehnsucht nach »etwas anderem«, das sie befreien soll aus dem bürgerlichen Leben mit ihrem Mann. Während der seiner verstorbenen Frau nachhängt, flüchtet sich Ellida in den Traum von jenem Seemann, dem sie einst verbunden war. Plötzlich steht ein Fremder vor ihrer Tür und fordert sie auf, mit ihm zu gehen. In der Not, sich zu entscheiden, entdeckt sie, dass in ihrem Bewusstsein längst etwas anderes herangereift ist: Nun ist die Chance da, zu sich selbst zu finden … Mit Ellida hat der große norwegische Realist seiner Nora und seiner Hedda eine Schwesternfigur gestaltet, denn wie sie sprengt Ellida die Grenzen: Luft, Freiheit! Moritz Franz Beichl kehrt nach seinem poetischen und musikalischen Sturm mit diesem Lieblingsstück nach Klagenfurt zurück. Fotocredit: ©Karlheinz Fessl
Aufführungen
| Ballett
Boléro
Stadttheater Klagenfurt
Mit einem ebenso fulminanten wie nachdenklichen Ballettabend setzen das slowenische Staatsballett Ljubljana und das Stadttheater Klagenfurt ihre erfolgreiche Kooperation der letzten Jahre fort. Boléro vereint zwei für großes Orchester komponierte Klassiker des modernen Balletts mit der romantischen Schwermut von Chopins Nachtstücken für Klavier. Seinen Titel erhält der Abend vom berühmtesten Werk Maurice Ravels. Er schuf den Boléro im Auftrag der russischen Ballerina Ida Rubinstein, doch in der Tanzgeschichte gilt vor allem die Interpretation von Maurice Béjart aus dem Jahr 1961 als Meilenstein. Choreograph Renato Zanella geht von Ravels musikalischem Grundgedanken des Kampfes um die Vorherrschaft zwischen Rhythmus und Melodie aus und unterstreicht, dass die Schönheit der Melodie in einer direkten Konfrontation mit der Kraft des Rhythmus selten als Siegerin vom Feld geht. »Sei still«, scheint Edward Clug uns mit seiner beredten Choreographie Ssss … zur Musik von Frédéric Chopin zuzuflüstern. Doch es ist keine autoritäre Aufforderung zum Schweigen, die den Raum durchschneidet, sondern eine sanfte Beruhigung, die den weiteren Fortgang offenlässt. In der Choreographie zu Igor Stravinskys revolutionärer Ballettmusik Le Sacre du printemps setzt sich Renato Zanella mit der Erkenntnis auseinander, dass das vom Menschen im Laufe der Geschichte am beharrlichsten praktizierte Ritual der Krieg ist: Wir opfern den Frieden, um Frieden zu gewinnen. Fotocredit: (c) Darja Štravs Tisu
Aufführungen
neue Veranstaltung
Grazer Philharmoniker
Aufführungen
| Kabarett
Hader on Ice
Oper Graz
mit Josef Hader „Immer is irgendwas. Entweder die Fiaß schlafen mir ein. Oder sie jucken. Dann krieg i wieder ka Luft, wenn i schneller geh. Oder i hab an Schweißausbruch. Dann friert mich wieder. Das Essen schmeckt mir nimmer, der Sex ist fad, die Hosen sind z’eng. Was is das bitte? – Des muss alles dieser Klimawandel sein, oder? Temperaturen hat’s im Sommer wie in den Tropen! Dadurch gibt’s auf einmal diese riesigen Insekten! Die hat’s doch früher net geb’n! Wenn die dich stechen, kriegst einen Dippel, der geht monatelang net weg! Wahrscheinlich san die alle gentechnisch verändert. Und die Pflanzen! Die werd’n jetzt auch schon deppert. Die spinnen, die Pflanzen! Die wachsen jetzt alles zua! Seit i nimmer aus’n Haus geh. Meine Theorie is, die Pflanzen woll’n die Herrschaft über den Planeten zurück. Die sind alle miteinander unterirdisch verbunden über ihre Wurzeln. Weltweit! Die Pflanzen hab’n einen geheimen Plan. Sie wollen die totale Zerstörung der abendländischen Kultur und des österreichischen Volks-Rock’n’ Roll. Das soll alles ersetzt werden durch äh Photosynthese.“
Aufführungen
| Film
Movies and Opera
Oper Graz
Oper und Kino – zwei Kunstformen, die auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein könnten, haben mehr gemeinsam, als man denkt. Beide erzählen Geschichten durch eine Kombination von Bild und Ton und beide zielen darauf ab, Emotionen zu wecken und das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Umgekehrt inspirieren Filmmusik und Kinoästhetik zunehmend moderne Opernproduktionen. Regisseur:innen experimentieren mit Videoprojektionen und cineastischen Elementen auf der Opernbühne. Viele Bühnenwerke wurden verfilmt oder Werke des Musiktheaters haben ihre Stoffvorlage in Kinofilmen. Gemeinsam möchten die Oper Graz und das Filmzentrum im Rechbauerkino dieser wechselseitigen Inspiration mit einer maßgeschneiderten Filmreihe – entlang des Spielplans der Oper Graz – nachgehen. Alex Desmond, Cineast und Filmconnaisseur, nimmt sein Publikum dabei mit auf spannende, unterhaltsame und informative Reisen in die weite Welt der Filmgeschichte(n). On the Town Regie: Gene Kelly, Stanley Donen Sprachfassung: engl. OV USA, 1949, 98 Minuten Mit Gene Kelly, Frank Sinatra, Betty Garrett, Ann Miller, Jules Munshin Musik: Leonard Bernstein Vor der Filmvorführung spricht Alex Desmond im Interview mit Dramaturgin Laura Bruckner und gewährt Einblicke in die aktuelle Musicalproduktion On the Town von Leonard Bernstein an der Oper Graz.
Aufführungen
| Musical
On the Town
Oper Graz
Musicalkomödie in zwei Akten (1944) Buch und Text von Betty Comden und Adolph Green nach einer Idee von Jerome Robbins - Deutsche Übersetzung von Jens Luckwaldt In On the Town sind drei Matrosen auf Landgang auf der Suche nach den Sehenswürdigkeiten der Stadt und einer charmanten Städterin als Begleitung. Unter Zeitdruck nicht gerade ein leicht zu erreichendes Ziel … Leonard Bernsteins erstes Musical, in Szene gesetzt von Musical-Profi Felix Seiler, bietet nicht nur eingängige Hits, sondern ebenso humorvoll-gezeichnete Figuren zum Verlieben – und jede Menge Spaß und Schwung! Die drei jungen Matrosen Gabey, Chip und Ozzie haben ein klares Ziel vor Augen: Wenn sie schon einmal für eine Nacht ihr Schiff verlassen können, möchten sie diese genießen, möglichst viel von New York sehen, und das in guter Gesellschaft! Gabey hat bald eine ganz genaue Vorstellung dieser Gesellschaft, nämlich die »Miss Subway des Monats Juni«: Ivy Smith. Die drei trennen sich, um besagte Dame zu finden. Gabey gelingt dies sogar! Ivy hat jedoch eigene Pläne für den Abend, die sie ungern mit dem Matrosen teilen möchte ... Auch Chip und Ozzie machen eigene, unerwartete Bekannschaften ... In der Inszenierung von Felix Seiler, unterstützt von Choreograph Danny Costello, Bühnenbildner Darko Petrovic und Kostümbildnerin Sarah Rolke, die das New Yorker Nachtleben auf die Opernbühne zaubern, erlebt das Publikum einen kurzweiligen und aufregenden Abend im Big Apple. Bevor On the Town als Musical den Broadway eroberte, war das Stück als Ballett von Jerome Robbins mit der Musik von Leonard Bernstein zu erleben. Die Produktion war ein derartiger Erfolg, dass die beiden Künstler gebeten wurden, den Stoff als Musical zu adaptieren. Uraufgeführt 1944 während des Zweiten Weltkriegs, sollte es das Publikum vom düsteren Kriegsalltag ablenken. Aber gerade mit dem Bewusstsein um die Endlichkeit des Lebens und die Fragilität von Wohlstand ist On the Town mit seinen scharfzüngigen Kommentaren zu damals top-aktuellen Themen wie Sexualpsychologie oder modernen Geschlechterbildern weitaus mehr als oberflächliche Unterhaltung. Nicht umsonst wurden die vier Autor:innen Bernstein, Robbins und das Textduo Betty Comden und Adolph Green nach der Premiere als die »jungen Wilden« quasi über Nacht berühmt. Inszenierung: Felix Seiler Choreographie: Danny Costello Bühne: Darko Petrovic Kostüme: Sarah Rolke Licht: Michael Grundner Dramaturgie: Laura Bruckner Chor: Johannes Köhler In deutscher und englischer Sprache mit deutschen Übertiteln Vor der Premiere: Sonntag, 05. Oktober, 11 Uhr, Studiobühne Kostprobe: Dienstag, 21. Oktober, 18.30 Uhr Nachklang: Donnerstag, 06. November, 22 Uhr, Café Stolz Termin mit Live-Audiodeskription und Tastparcours: Sonntag, 09. November, 15 Uhr (Tastparcours ab 13 Uhr)
Aufführungen
| Oper